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Modellvorhaben Opener

Von TransKiGs bis SINUS

Berliner Modellvorhaben stellen sich vor

Ziele, Aufgabenschwerpunkte und Handlungsfelder von Berliner Modellvorhaben - die folgende Zusammenstellung dient als Orientierungshilfe und bietet allen an Schule Interessierten einen Überblick über die umfangreichen Angebote an Modellvorhaben in der Berliner Schule. Vielfältige Ideen wurden entwickelt und in die Praxis umgesetzt, Erfahrungen wurden gesammelt und in Handreichungen und Unterrichtsmaterialien zusammengefasst. Diese stehen allen Interessierten zur Verfügung, damit sie sich beteiligen oder von den Erfahrungen und Ergebnissen profitieren.

Weitere Informationen können über die Leiterinnen und Leiter der Modellvorhaben sowie über die jeweiligen Webseiten abgerufen werden.

Die Berliner Modellvorhaben als Flyer im Überblick.


TransKiGs
Stärkung der Bildungs- und Erziehungsqualität in Kindertageseinrichtungen und Grundschule
Gestaltung des Übergangs

Um Kindern eine erfolgreiche Bildungsbiografie zu ermöglichen, soll die Bildungs- und Erziehungsqualität in den Kindertagestätten und Grundschulen gestärkt sowie der Übergang der Kinder von der Kita in die Grundschule verbessert werden. In Kooperation von Kitas und Grundschulen wird die Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsverständnisses angestrebt.

Die Lehrkräfte der Schulanfangsphase können an die Arbeit der Kita anknüpfen durch

  • Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsverständnisses von Erzieherinnen und Lehrerinnen: Reflexion über die pädagogischen Konzepte der Partner; wechselseitige Hospitationen; bedarfsorientierte gemeinsame Fortbildungen
  • Verbesserung der Kooperation: externe Moderation der Treffen von Erzieherinnen und Lehrkräften; Kooperationsvertrag mit Zielvereinbarung; Planung, Durchführung und Reflexion gemeinsamer Bildungsprojekte
  • Strategien zur Einbeziehung der Eltern: Übergangsgespräche zwischen Lehrkräften, Erzieherinnen und Eltern; gemeinsame Elternabende für die Eltern der zukünftigen Schulanfängerinnen und ‑anfänger; Beratung von Kitaeltern durch Schuleltern
  • Erprobung der TransKiGs-Anregungsmaterialien: Der Materialordner „TransKiGs - Den Übergang gestalten“ wurde im November 2009 an alle Berliner Grundschulen und Kitas versandt.
Kontakt: Angela Sommerlatte
Weitere Informationen unter www.transkigs.de(Externer Link)

KUQS
Kollegiale Unterrichtshospitation zur Qualitätsentwicklung des Unterrichts in der Schulanfangsphase

KUQS zielt auf die Verbesserung des Lehrens und Lernens in der Schulanfangsphase durch

  • Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität für die Lernenden,
  • Verbesserung der Feedbackkultur sowie der Kooperations‑ und Teamfähigkeit der Lehrenden.
An KUQS nehmen zurzeit 21 Grundschulen teil.

Fortbildung findet dort statt, wohin sie zielt: im Unterricht. Je zwei Lehrkräfte aus zwei Schulen bilden Tandems und hospitieren gegenseitig unter Berücksichtigung ausgewählter Beobachtungskriterien. Die Lehrkräfte reflektieren „auf Augenhöhe“ ihr Unterrichtshandeln und seine Wirkungen. Im Dialog erarbeiten sie neue Erkenntnisse und erweitern ihre Professionalität. Die Stärkung der Selbstkompetenz befördert die Berufszufriedenheit und Gesundheit.

Es hat sich gezeigt, dass positive Veränderungen des unterricht­lichen Handelns erreicht werden durch
  • fachlichen Austausch über Konzepte, Methoden und Material
  • Ausweitung der kollegialen Unterrichtshospitation an den Projektschulen
  • Bereitstellung einer Material- und Informationssammlung für alle an kollegialer Unterrichtshospitation interessierten Lehrkräfte.
Kontakt: Jutta Schwenke, Telefon 90227 5006
Weitere Informationen unter www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/kuqs.html(Externer Link)

SINUS-Grundschule
Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts

Die Grundschule als Schule für alle Kinder schafft das Fundament, auf dem erfolgreiches Lernen im weiteren Leben aufbauen und gelingen kann. Besonders der mathematisch-natur­wissenschaftliche Unterricht bedarf der Weiterentwicklung, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Aktuell sind in Berlin über 300 Lehrkräfte aus 60 Grundschulen am Modellvorhaben SINUS-Grundschule beteiligt. Die Lehrkräfte arbeiten sowohl in ihrer Schule als auch schulübergreifend gemeinsam an der Entwicklung ihres mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts.

Die Verbesserung der Unterrichtsqualität geschieht durch die Stärkung der fachlichen Kompetenz der Lehrkräfte, die Veränderung von Unterrichtsmethoden, den Einsatz neuer Aufgabenformate sowie die Entwicklung von kooperativen Strukturen zwischen den Lehrkräften.

Grundlage der Arbeit sind zehn Module. Sie geben den Lehrkräften den Bezugsrahmen, um Entwicklungspotenziale ihres Unterrichts zu identifizieren und Veränderungsmöglichkeiten auszuprobieren. Dafür gibt es keine Standardlösungen, sondern die Lehrerinnen und Lehrer finden gemeinsam Wege, die an die Situation der Schule angepasst sind. Zu jedem Modul liegt eine ausführliche Handreichung mit Beispielen und Ideen zur Weiterentwicklung des Unterrichts vor.

Kontakt: Anita Pfeng, Telefon 90227 6711
Weitere Informationen unter www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/sinus-grundschule-berlin.html(Externer Link)


Sprachförderung mit Musik und Bewegung

Zur Verbesserung der Sprachkompetenz sowohl bei Kindern nichtdeutscher als auch deutscher Herkunftssprache wird ein von allen Berliner Grundschulen nutzbares Konzept zur Sprachförderung mit Musik und Bewegung erstellt. Das Modellvorhaben ist zunächst von 2010 bis 2012 geplant und wird wissenschaftlich vom Institut für Musikpädagogik an der Universität Potsdam begleitet.

Im Mittelpunkt steht die Förderung

  • grammatischer Fertigkeiten
  • des Hörverständnisses
  • der phonologischen Bewusstheit
  • der Bewegungsentwicklung.
Mit dem vielfältigen Angebot an Liedern, Sprach- und Bewegungsspielen werden auch die sozialen und kreativen Kompetenzen der Kinder gestärkt.

In einem ersten Schritt wurden sieben teilweise mehrsprachige Musikpädagoginnen und ‑pädagogen der Leo-Kestenberg-Musikschule in umfangreichen Fortbildungen auf den Unterricht vorbereitet. Sie unterrichten in enger Kooperation mit den Deutschlehrerinnen und ‑lehrern der fünf beteiligten Grundschulen, wobei das rhythmisch-musikalische Unterrichtskonzept sprachthematisch an den Inhalten des Deutschunterrichts ausgerichtet wird. Im Verlauf des Projekts unterrichten die Deutschlehrerinnen und ‑lehrer eigenständig nach diesem Sprachförderkonzept.

Kontakt: Kristine Janßen, Telefon 90227 5262

Zukunft gestaltet Schule
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Eine soziale und ökologisch gerechte Zukunft braucht aktive Bürger, die global denken können! „Zukunft gestaltet Schule“ bezieht sich auf die Themen der aktuellen UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Im Sinne der BNE sollen Kinder und Jugendliche in diesen Verantwortungsprozess aufgenommen werden und selber handeln lernen.

Wir bieten Unterstützung bei

  • der Entwicklung der Selbst-, Bewertungs- und Handlungskompetenz von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern
  • der Umsetzung eines Schulprofils im Sinne von BNE
  • der Verbreitung und Verankerung von BNE - vom Leitbild zum Unterrichtsprojekt und umgekehrt.
Aktuell beteiligen sich gut 100 Schulen und mehr als 20 Koopera­tionspartner am Berliner BNE-Netzwerk. Sie nutzen die vielfältigen Angebote von „Zukunft gestaltet Schule“ durch Teilnahme an Fachtagungen, Unterstützung von Schülerfirmen oder Klimaschutzprojekten, die Auszeichnung als „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule“ und durch vieles mehr.

Kontakt: Harry Funk, Telefon 90227 5075
Weitere Informationen unter www.programmwerkstatt.de und www.bne-portal.de(Externer Link)

RAA Berlin
Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e. V.
Demokratie lernen in der Einwanderungsgesellschaft

Wir beraten und unterstützen Schulen mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Im Zentrum stehen die Weiterentwicklung der interkulturellen Kom­petenz von Eltern‑, Schüler‑ und Lehrerschaft und des demokratischen Handelns in Schule und Unterricht. Erfolgversprechende Praxisansätze werden dokumentiert und durch Fortbildungen und Beratungen verbreitet. Die wissenschaft­liche Begleitung hat Dr. Ulrike Wolff-Jontofsohn,
The European Wergeland Centre, Oslo, übernommen.

Wir sind in folgenden Handlungsfeldern aktiv:

  • Lehrerfortbildungen zu Schule und Islam
  • Entwicklung interkultureller Perspektiven und Unterrichtseinheiten
  • Mediation interkultureller Konflikte
  • fächerübergreifende Menschenrechts- und Demokratieerziehung
  • Prävention und Intervention bei demokratiefeindlichen Tendenzen
  • Entwicklung von Partizipationsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler
  • Förderung der Zusammenarbeit mit Eltern
  • Kooperation mit lokalen Initiativen und außerschulischen Trägern.
Kontakt: Barbara Kirchner, Telefon 240 45 100
Weitere Informationen unter www.raa-berlin.de(Externer Link)

EIN QUADRATKILOMETER BILDUNG

„Ein Quadratkilometer Bildung“ ist eine langfristig angelegte, gemeinsame Lern- und Entwicklungsplattform von Personen und Institutionen, die in einem Stadtteil Verantwortung für den Bildungserfolg aller Kinder und Jugendlichen übernehmen. Das Programm wurde Ende 2006 durch die Freudenberg Stiftung, die Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung und die RAA Berlin in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung initiiert. Zentrale Elemente des Programms gehen zurück auf das BLK-Vorhaben „Demokratie lernen und leben“.

„Ein Quadratkilometer Bildung“ hat drei Handlungsfelder:

  • Investition in ein lokales Bündnis Bildung, das sich durch eine Kultur der Anerkennung und des sozialen Vertrauens auszeichnet
  • Schließung von Förderlücken in und zwischen den Bildungseinrichtungen des Stadtteils, sowohl kurzfristig kompensierend als auch längerfristig beglei­tend
  • Stärkung eines Qualitätsverständnisses, das Kindertagesstätten, Jugendhilfeeinrichtungen und Schulen miteinander verbindet.
Der erste „Quadratkilometer Bildung“ entstand 2007 im Neuköllner Reuterkiez, der nach dem Mannheimer Partnerprojekt dritte Standort - unterstützt durch die Breuninger Stiftung - 2009 im Moabiter Beusselkiez.

Kontakt: Sascha Wenzel, Telefon 62987650
Weitere Informationen unter www.raa-berlin.de(Externer Link)

Landesprogramm
für die gute gesunde Schule Berlin

Das Landesprogramm bietet den teilnehmenden Schulen Unterstützung bei einer ziel­orientierten Schul‑ und Unterrichtsentwicklung, die Gesundheit in das Schulprogramm einbezieht. Dazu gehören z. B.:

  • die Gestaltung von Unterricht und Schulalltag unter gesundheitsförderlichen Aspekten
  • die Förderung erfolgreicher Kommunikation und Kooperation aller am Schulleben Beteiligten
  • ein bewusster Umgang mit Belastungs‑ und Stresssituationen
  • die Unterstützung von Schulleitungen bei der „gesunden“ Steuerung ihrer Schule.
Die Unterstützungsangebote umfassen Fortbildungen für Lehrkräfte, Eltern und Schulleitungen, die Planung und Moderation von Studientagen, Programme zur Rhythmisierung des Unterrichts und zur Lärmprävention, zur Ernährungsbildung und zum Stressmanagement sowie regelmäßige Prozessberatung der Steuergruppen. Das Landesprogramm gute gesunde Schule gibt es seit 2006. Alle interessierten Bezirke Berlins können daran teilnehmen. Es wurde von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung gemeinsam mit den großen gesetzlichen Krankenkassen, der Unfallkasse und der Ärztekammer etabliert.

Kontakt: Dirk Medrow, Telefon 90227 6514
Weitere Informationen unter www.gutegesundeschule-berlin.de(Externer Link)

FörMig Berlin
Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

Die Bildungsbenachteiligung von Schülerinnen und Schülern auf Grund ihrer Herkunft muss abgebaut werden. Deshalb unterstützen wir Schulen bei der Umsetzung einer durchgängigen Sprachbildung in der Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Zurzeit arbeiten professionelle Lerngemeinschaften (z. B. Jahrgangsstufenteams) an 25 Schulen in vier Regionen Berlins zu den Schwerpunkten

  • „Sprachförderlicher Unterricht in jedem Fach“ und/oder
  • „Übergänge gestalten“.
Die beteiligten Lehrkräfte planen und erproben auf fachwissenschaftlicher Grundlage konkrete Vorhaben. Ausgewählte Merkmale sprachförderlichen Unterrichts werden verbindlich vereinbart.

FörMig-Schulen kooperieren mit aufnehmenden und abgebenden Bildungseinrichtungen und führen mit diesen gemeinsame Fortbildungen durch. FörMig-Transfer unterstützt durch seine Mitarbeit in fünf lokalen und regionalen Bildungsnetzwerken (z. B. in der „Werkstatt Integration durch Bildung“) den fachlichen Austausch unterschiedlicher Kooperationspartner zum Thema „Sprachliche Bildung“. Im Rahmen von FörMig wurden Handreichungen, Fortbildungsmodule und Materialien zur durchgängigen Sprachbildung entwickelt.

Kontakt: Gudrun Carls, Telefon 90298 1698
Weitere Informationen unter www.foermig-berlin.de(Externer Link)

Lernen für den GanzTag

Im Zeitraum von 2004 - 2008 wurden gemeinsame Qualifikationsprofile für Ganztagspersonal unterschiedlicher Professionen entwickelt und Fortbildungsmodule für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Ganztagsschulen sowie der Kinder- und Jugendhilfe konzipiert.

Das Berliner und das Brandenburger Projektteam haben in enger Kooperation gearbeitet und auf der Grundlage wissenschaftlicher Expertisen mit externen Beratern Module zu den folgenden Schwerpunkten entwickelt und erprobt:

  • Ganztagsschule als lernende Organisation
  • Rhythmisierung/Zeitstrukturierung
  • individuelle Förderung
  • die Sicht der Professionen auf das Kind
  • Zusammenarbeit mit Eltern
  • Teamentwicklung, Kommunikation und Kooperation in
  • Schule und Sozialraum.
Die Fortbildungsmodule aller beteiligten Bundesländer sind auf der Internetplattform abrufbar. Die im Projektzeitraum entstandenen Netzwerke und Kooperationen zwischen der Serviceagentur „Ganztägig lernen“, LISUM und SFBB bestehen fort.

Kontakt: Daniela Wellner-Petsch, Telefon 257676811
Weitere Informationen unter www.berlin.ganztaegig-lernen.de(Externer Link) und www.ganztag-blk.de(Externer Link)

KONTEXTSCHULE

Um auch den Kindern und Jugendlichen einen Weg zur Kultur zu bahnen, die nicht auf Unterstützung ihrer Herkunftsfamilien rechnen können, ist im Rahmenkonzept Kulturelle Bildung in Berlin die Kooperation von Lehrkräften und Experten und Expertinnen aus dem Bereich Kunst und Kultur vorgesehen. Erfahrungen aus den letzten Jahren haben gezeigt, dass Kooperation umso besser funktioniert, je besser die Beteiligten die Arbeits- und Rahmenbedingungen der jeweils anderen kennen.

Im Rahmen von KontextSchule werden 22 bis 24 Berliner Lehrkräfte und Künstlerinnen und Künstler ein Schuljahr lang gemeinsam fortgebildet. In den vierzehntägig am Nachmittag stattfindenden vier- bis sechsstündigen sowie drei ganztägigen Veranstaltungen am Wochenende werden unterschiedliche Arbeitsformate realisiert. Dazu gehören der Austausch mit Wissenschaftlern, das „Praktikum im Alltag des anderen“, künstlerisch-edukative Warm-ups, der Tag der Künste, Veranstaltungen zur gemeinsamen Projektentwicklung und zum Procedere der Antragstellung. Den Abschluss bildet eine Zukunftswerkstatt, in der das Arbeitskonzept weiterentwickelt wird. Im September 2010/11 hat der zweite Jahreslehrgang begonnen, die Ausschreibung zum dritten Jahreslehrgang erfolgte im April 2011.

Kontakt: Dr. Angelika Tischer, Telefon 90227 5120
Weitere Infomationen unter www.kontextschule.org(Externer Link)


ProLesen

Wir wollen

  • Lehrkräfte, Jahrgangsteams, Kollegien überzeugen, die Leseförderung als zentrale schulische Aufgabe ‑ als Aufgabe aller Fächer ‑ aufzufassen,
  • Lehrkräften „Handwerkszeug“ zur Entwicklung von Lesekompetenz in allen Fächern zur Verfügung stellen,
  • Kollegien auf dem Weg zur „zertifizierten“ Leseschule begleiten.
Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 erarbeitet ein Konzep­tionsteam Fortbildungsmodule für die Sekundarstufe I, die ab dem Schuljahr 2011/2012 den 12 ProLesen-Transfer-Schulen in Berlin zur Verfügung stehen. Dazu werden die in der ProLesen-Pilotphase (2008 - 2010) erstellten Konzepte und die Materialien im „Lesecurriculum“ auf dem Bildungsserver Berlin-Brandenburg für den Transfer aufbereitet.

Folgende Fortbildungsmodule werden angeboten:
  • Leseflüssigkeit
  • Lesestrategien
  • Leseinteresse
  • Lesen literarischer Texte
  • Lesen von Sach- und Gebrauchstexten
  • Elternarbeit
  • Ganztag
  • Schule und Bibliothek.
Diese Fortbildungsmodule sollen Schulen bei der Erarbeitung eines schulinternen Lesecurriculums für alle Fächer unterstützen. Jedes Modul gibt zudem Hinweise zur geschlechtersensiblen Leseförderung und zur Förderung der in internationalen Vergleichsstudien identifizierten Risikogruppen.

Kontakt: Birgit Kölle, Telefon 90227 5773
Weitere Informationen unter www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/prolesen.html(Externer Link) und www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/lesecurriculum_.html(Externer Link)

BLK-Programm SINUS-Transfer
Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts

Nach dem TIMSS-Schock wurde 1997 ein bundesweites Programm aufgelegt mit dem Ziel, nachhaltige Verbesserungen des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts in der einzelnen Schule im Team zu entwickeln.

Aktuell beteiligen sich 80 Schulen aller Schularten der Sekundarstufe I im Fach Mathematik und 24 Schulen in den Naturwissenschaften am Programm SINUS-Transfer. Die Schulen arbeiten kooperativ im Fachbereich und mit anderen Schulen zusammen.

Folgende Aspekte des Unterrichts sollten überdacht und ggf. verändert werden:

  • Unterrichtsstil
  • Arbeiten mit Aufgaben
  • Fachliche Inhalte
  • Art der Leistungserhebungen
  • Rolle als Mathematiklehrerin bzw. Mathematiklehrer.
Veränderung bedeutet dabei nicht, dass unbedingt andere Inhalte behandelt werden, sondern ein anderes Umgehen damit. Es geht darum, die Inhalte so aufzubereiten, dass sowohl leistungsstarken als auch ‑schwächeren Schülerinnen und Schülern ein eigenständiger, individueller Zugang zum gleichen Inhalt ermöglicht wird und Kompetenzen nachhaltig aufgebaut werden. Die Erfolge auch im Abschneiden bei den Prüfungen zum mittleren Schulabschluss Mathematik bestätigen den Weg, den das Programm beschritten hat: Verstärkung der Kooperation der Lehrkräfte an der einzelnen Schule in Kombination mit der Arbeit an den Modulen des Programms.

Kontakt: Elke Schomaker, Telefon 90227 6028
Weitere Informationen unter www.sinus-transfer.de(Externer Link) und www.sinus-berlin.de(Externer Link)

Kontakt

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Bernhard-Weiß-Str. 6
D-10178 Berlin-Mitte

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Telefon 030 90227 5050


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