Tipps für die Elternarbeit
Im Sinne der Zusammenarbeit möchten wir hier noch auf einige Einrichtungen, die Experten für "Elternarbeit" sind, hinweisen
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Arbeitskreis Neue Erziehung e. V.
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Aktiv für Kinder
- Portal für eine kinderfreundliche Zukunft
- Türkischer Elternverein
- Caritas Erziehungsberatung
sowie auf die am Landesprogramm beteiligte Krankenkassen
Techniker Krankenkasse
,
BARMER Ersatzkasse
,
Deutsche Angestellten Krankenkasse DAK
,
BKK - Landesverband Ost
,
IKK - Berlin/Brandenburg
,
Gmünder Ersatzkasse GEK
,
Knappschaft
,
Landesverband der LKK Berlin
,
HZK - Die Profikrankenkasse
Das Thema, das bisher alle Schulen beschäftigt hat, ist die Frage:
In allen Medien finden die Leserinnen und Leser, Hörer oder Zuschauer Tipps dazu, und trotzdem müssen wir feststellen, dass viele Kinder ohne zu Hause gefrühstückt zu haben in die Schule kommen. Manche Kinder haben noch nicht einmal ein Pausenbrot in ihrer Schultasche, einige nehmen auch nicht am Schulmittagessen teil. Wenn die Kinder unversorgt sind, können sie nicht die Leistungen erbringen, die von ihnen gefordert werden. Sie sind unkonzentriert, leicht ermüdet, kurz, es geht ihnen wie auch den Erwachsenen, wenn sie hungrig sind!
Deshalb und auch weil in der Kindheit Ernährungsgewohnheiten geprägt werden, die oft ein Leben lang anhalten, und weil in dieser Zeit die Grundlage für einen gesunden Lebensstil gebildet wird, sind die Themen
Essen und natürlich
Ernährung wichtig! Essen ist Genuss, Essen in der Gemeinschaft mit anderen macht Freude, aber: Es kommt darauf an, was und wie viel ein Mensch isst. Süßigkeiten oder frittierte Lebensmittel mit hohem Fettgehalt dürfen ab und zu sein, aber eben nur ab und zu. In der Schule sollte man darauf verzichten und eher zu gesunden Nahrungsmitteln greifen. Auch dabei sollten Eltern sich als Partner der Schule fühlen und am gleichen Strang ziehen, es geht schließlich um die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen.
Aber: Was ist gesund? Hinweise dazu gibt das Ernährungskonzept des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung. Es hat
optimiX entwickelt – unter dem Motto:
Ein gesunder Mix, der schmeckt! Diese Kost deckt den Bedarf an allen Nährstoffen, die Kinder und Jugendliche für Wachstum, Entwicklung und Leistungsfähigkeit benötigen, berücksichtigt aber auch das, was Kinder gern essen. Die folgenden
Tipps für eine gesunde Pausenverpflegung der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Berlin e. V. sind auf der Grundlage dieses Konzepts entwickelt worden.

Bewegung im Mittelpunkt des Interesses
Fast alle Kinder haben ein natürliches Bewegungsbedürfnis. Damit dies so bleibt und nicht verkümmert, sind auch wieder Eltern und Schule gemeinsam gefragt. Ein geflügeltes Wort heißt:
„Wer sich nicht bewegt, bleibt sitzen“ - gemeint ist, dass unerlässliche Entwicklungen in vielen Bereichen nur durch Bewegung möglich werden:
- Bewegung erschließt die Welt - Im Laufen und Springen, im Schwimmen und Radfahren, im Gleiten und Rollen erweitern Kinder ihren Lebensraum.
- Bewegung ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit der Umwelt, mit Materialien und Geräten - im Tasten und Greifen, im Werfen und Fangen, im Heben und Tragen entdecken Kinder die Eigenart von Geräten, von Schnee oder Sand, von Bällen oder Reifen, von Schlitten oder Rollschuhen.
- Bewegung erschließt nachhaltige Körpererfahrungen - im Tiefspringen oder Schaukeln, im Schwimmen oder beim Rennen, beim Schwingen oder Springen erleben Kinder ihren Körper besonders intensiv.
- Kinder drücken sich durch Bewegung aus - Freude oder Traurigkeit, Ärger oder Spannung, Zu- oder Abneigung finden ihren Ausdruck auch in der Bewegung, und häufig ist Bewegung die erste und spontanste Reaktion auf ein besonders intensives Gefühl.
- Bewegung eröffnet den Zugang zu anderen Menschen - sie ermöglicht uns erst, Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen und uns andern mitzuteilen: Wir zeigen durch Gesten schon unsere Bedürfnisse, bevor wir sprechen können, wir erleben Gemeinsamkeit beim tanzen oder Geselligkeit beim Spiel.
In diesem ganzheitlichen Sinn wird Bewegung im Landesprogramm Gute gesunde Schule verstanden. Gesunde Schulen sind auch bewegungsfreudige Schulen. Diese Idee ist nicht neu, aber nach wie vor hoch aktuell. Immer mehr Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern erkennen, dass Bewegung erhebliche Bedeutung für die motorische, kognitive, emotionale und soziale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen hat, wie oben dargestellt.
Deshalb soll nicht nur der Sportunterricht regelmäßig erteilt werden, sondern Bewegung soll auch in anderen Lernbereichen und im gesamten Schulleben einen Platz haben.