Vertragsverlängerung mit Donald Runnicles - Leitungsspitze der Deutschen Oper Berlin bis 2022 verlängert

Thomas Platow/Landesarchiv
Bild: Thomas Platow/Landesarchiv
Pressemitteilung vom 07.12.2016

Der Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Oper in Berlin, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat heute die Vertragsverlängerung mit Donald Runnicles, Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin, bis zum Jahr 2022 unterzeichnet. Bereits im Dezember 2015 hatte der Stiftungsrat den Verlängerungen mit Dietmar Schwarz, Intendant der Deutschen Oper Berlin, als auch mit Thomas Fehrle, geschäftsführender Direktor der Deutschen Oper Berlin, ebenfalls bis zum Jahr 2022 zugestimmt und die Verträge verlängert.
Runnicles ist seit 2009 Generalmusikdirektor. Im Mai 2012 verlängerte die Stiftung Oper in Berlin seinen Vertrag vorzeitig um vier Jahre bis Juli 2018. Fehrle hatte sein Amt im Sommer 2011 angetreten, Schwarz übernahm zur Spielzeit 2012/13 die Intendanz der Deutschen Oper Berlin. Alle drei Verträge laufen nun bis August 2022.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Stiftungsratsvorsitzende Michael Müller: „Ich freue mich sehr, dass Donald Runnicles seinen Vertrag verlängert hat und damit die gesamte Leitungsspitze der Deutschen Oper Berlin ihre bisherige erfolgreiche Arbeit bis 2022 fortsetzen kann. Donald Runnicles hat als Generalmusikdirektor das Orchester der Deutschen Oper wieder erstklassig gemacht. Alle drei ergänzen sich in der Leitungsspitze hervorragend und haben durch kluge Programmplanung und umsichtige Geschäftsführung das Haus zum künstlerischen und wirtschaftlichen Erfolg geführt. Ich freue mich sehr auf eine
weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit Donald Runnicles, Dietmar Schwarz und Thomas Fehrle sowie auf ein weiteres spannendes Kapitel in der Geschichte der Deutschen Oper Berlin.“

Donald Runnicles: „Ich bin sehr glücklich, dass diese Vertragsverlängerung uns allen an der Deutschen Oper Berlin die Möglichkeit gibt, den erfolgreichen gemeinsamen Weg fortzusetzen und Berlin weiterhin große, glanzvolle Opernabende zu bieten. Besonders bewegend ist für mich, die wunderbare Zusammenarbeit mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, die 2007 mit dem „Ring des Nibelungen“ begann, ab 2020 mit der Neuproduktion des „Rings“ krönen zu können.“

Dietmar Schwarz: „Ein offener, direkter und kollegialer Austausch, wie ich ihn im Leitungsteam der Deutschen Oper Berlin erlebe, ist ein hohes Gut. Nur so lassen sich auch künstlerische Ergebnisse erzielen, die immer wieder andere Wege suchen und Risiken eingehen, um neues ästhetisches Terrain zu erobern. Die große integrative Kraft von Generalmusikdirektor Donald Runnicles ist für die Deutsche Oper Berlin von unschätzbarem Wert und ich bin froh, dass wir gemeinsam unsere großen Pläne für die nächsten Jahre weiterentwickeln können.“

Thomas Fehrle: „Die Musikstadt Berlin behält durch die künstlerische Kontinuität an der Deutschen Oper Berlin ein wichtiges Standbein ihrer exzellenten Qualität und ihres herausragenden Angebotes, das sie dem hiesigen und dem touristischen Publikum bieten kann. Dass die Zahl der internationalen Besucher stetig steigt, beweist, wie wichtig dieses breite Angebot für Musik- und Opernliebhaber ist – und interessante Neuengagements sowie die kontinuierliche Fortentwicklung bewährter Arbeitsbeziehungen ergeben hierfür eine ideale Mischung.“