Pressemitteilung: Anderthalbjähriges Kind an Masern verstorben

Pressemitteilung vom 23.02.2015

Die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales wurde heute über eine schwer verlaufene Masernerkrankung mit tödlichem Ausgang bei einem eineinhalb-jährigen Jungen informiert.

Das Kind erkrankte im Bezirk Reinickendorf am 12. Februar mit Fieber und entwickelte im weiteren Verlauf Husten und den maserntypischen Hautausschlag. Dann verschlechterte sich der Zustand des Kindes, so dass es am 14. Februar stationär aufgenommen werden musste. Der Junge verstarb in der Klinik am 18. Februar. Das Kind war nicht gegen Masern geimpft. Es hatte keine chronischen Vorerkrankungen.

Das zuständige Gesundheitsamt hat umgehend gemäß Infektionsschutzgesetz in der betreffenden Kindertagesstätte alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Die Meldung erfolgte an das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales am Montag, den 23. Februar, nachdem abgesichert worden war, dass Masern die tatsächliche Todesursache waren.

Der einzige Schutz vor Masern ist die Impfung. Deshalb sollen alle prüfen, ob sie über einen Masernimpfschutz verfügen. Wer sich nicht sicher ist, ob er die Masern schon hatte oder schon geimpft ist, sollte sich von seinem Hausarzt beraten und impfen lassen. Blutuntersuchungen sind dafür nicht notwendig.