Scheeres begrüßt gemeinsamen Antrag für Exzellenzstrategie

Pressemitteilung vom 20.07.2016

Verbundantrag der Universitäten und Charité ist richtige Entscheidung

Die Präsidentin der Humboldt-Universität, die Präsidenten der Technischen Universität und der Freien Universität sowie der Vorstandsvorsitzende der Charité haben sich heute darauf verständigt, grundsätzlich eine gemeinsame Antragsinitiative im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder zu verfolgen.

Dazu erklärte Wissenschaftssenatorin Sandra Scheeres: „Ich begrüße die Entscheidung der Universitäten. Ich halte sie sowohl für die Universitäten als auch für den gesamten Wissenschaftsstandort für die richtige. Beim Berliner Verbundantrag handelt sich keineswegs um ein Konstrukt oder etwas Künstliches, das jetzt extra für die Exzellenzstrategie ,aufgesetzt‘ wird. Vielmehr ist die starke Zusammenarbeit in den letzten Jahren gewachsen. Gerade auch bei der letzten Runde der Exzellenzinitiative war dies ein Schlüssel zum Erfolg, nahezu alle erfolgreichen Anträge waren Gemeinschaftsanträge.

Die Berliner Universitäten sind jetzt schon in Europa weit vorn, der Verbundantrag kann aber dazu beitragen, dass diese Position noch einmal gestärkt wird, zum Beispiel bei der Berufung von Top-Wissenschaftlern. Die einzelnen Universitäten und die Charité haben jeweils ganz besondere Stärken. Mit dem Verbundantrag können wir diese gemeinsam in die Waagschale werfen und miteinander verknüpfen. Klar ist aber auch, dass die eigenständigen Profile, die die Universitäten und die Charité haben, erhalten bleiben. Jede Universität bleibt ihre Marke, jede Universität behält ihr Profil. Die Universitäten haben bei der Antragstellung unsere Unterstützung. In jedem Fall wird Berlin gründlich vorbereitet in den Wettbewerb gehen.“