„Fluchtursachen wirksam bekämpfen? Europäische und weltpolitische Perspektiven“

Pressemitteilung vom 09.05.2016

Der zweite Abend der Veranstaltungsreihe „Exilland Deutschland“ von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Berliner Landeszentrale für politische Bildung lenkt den Blick auf die internationale und europäische Dimension des Themas Flucht und Asyl. Angesichts von 60 Millionen Menschen weltweit, die auf der Flucht sind, steht internationale und europäische Politik vor neuen Herausforderungen. Wohin geht die Entwicklung auf der europapolitischen und weltpolitischen Ebene?

Donnerstag, 19. Mai 2016, 18:00 Uhr – 21:00 Uhr
Amerika Haus Berlin, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin

Auf der Suche nach Sicherheit und Frieden suchen zahlreiche Geflüchtete vermehrt Schutz in Europa. Angesichts der steigenden Zahl gewaltsamer Konflikte und Naturkatastrophen wird dies voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft so bleiben. Angesichts der weltpolitischen Herausforderungen scheinen neue Strukturen internationaler Politik notwendig zu sein. Im Zuge der Entwicklung der Menschenrechte wurden verschiedene Modelle diskutiert. Unklar jedoch ist, ob die internationale Staatengemeinschaft dazu bereit wäre, diese Aufgabe anzugehen. Können neue Strukturen zu einem besseren internationalen Krisenmanagement führen können? Und wenn ja, wie müssten diese Strukturen überhaupt aussehen?

Nach einem Impulsvortrag von Dr. Michael Bohnet, ehemaliger Abteilungsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) zum Thema: „Fluchtursachen können wirksam bekämpft werden“ diskutieren Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen:

Sophia Wirsching (Brot für die Welt, Referentin Migration),
Adam Krzeminski (Redakteur des polnischen Wochenmagazins Polytika),
Prof. Dr. Arnd Pollmann (Philosoph, Universität Hamburg),
Dr. Michael Bohnet (ehemals BMZ, Autor)

Moderation:
Almut Möller (European Council on Foreign Relations)

Um Anmeldung wird gebeten unter www.berlin.de/politische-Bildung/
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ansprechpartner in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung: Thomas Gill, thomas.gill@senbjw.berlin.de