Weitergabe der Lerndokumentation aus dem Sprachlerntagebuch von der Kita an die Schule zum Schuljahr 2015/16

Pressemitteilung vom 10.06.2015

Pünktlich zum Start der Schulanfangsphase des Schuljahres 2015/16 werden die von den Kitas erstellten Lerndokumentationen aus dem Sprachlerntagebuch an die zukünftigen Grundschulen der Kinder weitergegeben. Ziel der Weitergabe der Lerndokumentation ist, die Lehrkräfte während der Schulanfangsphase bei der Einschätzung der sprachlichen Fähigkeiten ihrer neuen Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft: „Die Weitergabe der Lerndokumentation ist ein wichtiger Schritt zu einem reibungslosen Übergang zwischen Kita und Grundschule, der die Qualität der Zusammenarbeit zwischen den beiden Bildungseinrichtungen weiterentwickelt.“

Die Lerndokumentation gibt Aufschluss über für die Sprachentwicklung des Kindes bedeutsame Kompetenzen. Damit stehen den Lehrkräften bereits zum Schulbeginn wichtige Informationen zur Verfügung, mit denen sie das Lernangebot am Schulanfang an vorhandenen Kompetenzen aus-richten und die Förderung abstimmen können.

Die schriftliche Einwilligung der Eltern ist Voraussetzung für die Weitergabe der Lerndokumentati-on an die zukünftige Grundschule des Kindes. Kinder und Eltern erhalten die Dokumentation am Ende der Kitazeit. Die Übergabe an die Schule erfolgt bei einer bestehenden Kooperation zwischen Schule und Kita direkt über die Erzieherinnen und Erzieher. Sollte keine Kooperation bestehen, erfolgt die Weitergabe auf dem Postweg oder über das zuständige Schulamt.

Willigen die Eltern des Kindes in die Weitergabe ein, erfolgt diese binnen 14 Tagen vor Beginn der Sommerferien. Bis zum Ende des ersten Schulhalbjahres wird die Lerndokumentation den Eltern von der Schule zurückgegeben. Die Aufbewahrung erfolgt gemäß der Schuldaten-Verordnung im Schülerbogen. Diese Vorgehensweise wurde bereits im Schuljahr 2014/15 umgesetzt und ist mit den Trägerverbänden sowie dem Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit abgestimmt.