Berlin wird „Regenbogenstadt“ - Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai 2013

Pressemitteilung vom 16.05.2013

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) setzt Berlin ein weiteres Zeichen, um die Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Transgeschlechtlichen Menschen zu stärken: Gemeinsam mit anderen europäischen und deutschen Städten tritt Berlin heute dem Internationalen Netzwerk der Rainbow Cities bei.

Die für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Trans- und Intergeschlechtlichkeit zuständige Senatorin Dilek Kolat erklärt dazu: „Wenngleich bereits in vielen europäischen Ländern die Gleichstellung von Lesben und Schwulen weit fortgeschritten ist, sind Vorurteile und Anfeindungen gegenüber Lesben, Schwulen und transgeschlechtlichen Menschen immer noch verbreitet. Dagegen möchten wir gemeinsam mit anderen europäischen Städten nicht nur ein Zeichen setzen, wir möchten uns austauschen und bei der Bekämpfung von Homo- und Transphobie voneinander lernen. Als Metropole der Vielfalt sehe ich Berlin hier als wichtigen Akteur und in besonderer Verantwortung.“

Das Netzwerk der Rainbow Cities (Regenbogenstädte) geht auf eine Initiative von mehreren holländischen Städten zurück. Auf der diesjährigen IDAHOT Konferenz am 17. Mai 2013 in Den Haag wird sich das Netzwerk neu gründen und international ausrichten. Neben zahlreichen niederländischen Städten werden auch Brüssel, Köln, Dumfries, Galloway, Genf, Ghent, Hamburg, Madrid, München, Nijmegen, Utrecht, Rotterdam, Den Haag, Turin, Wien und Zürich dem Netzwerk beitreten.

Das Internationale Netzwerk der Rainbow Cities wird ein Mal im Jahr zum Fach- und Erfahrungsaustausch zusammenkommen und lokale Ansätze bei der Bekämpfung von Homo- und Transphobie weiterentwickeln.

Der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie geht zurück auf den 17. Mai 1990, als die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.