Förderung von Arbeitsverhältnissen

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In Berlin gibt es Arbeitsplätze, die durch das vom Land ergänzend geförderte Instrument „Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV)“ bei gemeinnützigen Arbeitgebern entstehen. Sie sind ein erster Schritt hin zu einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Damit werden Menschen unterstützt, die zunächst nur geringe Chancen haben, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das kann verschiedene Gründe haben, oft sind es gesundheitliche Einschränkungen. Die geförderten Arbeitsverhältnisse tragen dazu bei, Beschäftigungshemmnisse abzubauen. Die Förderung von Arbeitsverhältnissen kann mit dem Angebot des Berliner Jobcoachings ögB sowie mit passgenauer Qualifizierung verbunden werden, um in einer Förderkette die Chancen auf einen Wiedereinstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt systematisch zu erhöhen.

Eine Förderung erhalten Beschäftigungsprojekte, die von gesamtstädtischem Interesse sind oder die bezirklichen Strukturen stärken. Die ausgeführten Tätigkeiten müssen zusätzlich, wettbewerbsneutral und gemeinwohlorientiert sein. Damit werden zweierlei Ziele verfolgt: Zum einen entstehen bei gemeinnützigen Arbeitgebern zusätzliche Arbeitsplätze, die eine Bereicherung des Berliner Stadtlebens sind. Zum anderen erhalten langzeitarbeitslose Menschen durch einen behutsamen Einstieg in die Arbeitswelt wieder Perspektiven und sammeln wichtige Erfahrungen, die sie für den regulären Arbeitsmarkt stärken.

Beispiele hierfür sind geförderte Arbeitsplätze beim VBB Bus & Bahn Begleitservice, bei den Berliner Mobilitätshilfediensten oder zur Unterstützung des Landesrahmenprogramms Integrationslotsinnen und Integrationslotsen.

Das beschäftigungspolitische Instrument FAV nach § 16e SGB II wird in enger Kooperation mit den Berliner Jobcentern umgesetzt.