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Azubis 260

Präventiv handeln - Ausbildung ermöglichen

Initiativen zur betrieblichen und außerbetrieblichen Ausbildungsförderung

Die berufliche (Erst)Ausbildung hat einen zentralen Stellenwert, denn sie fungiert als Initialqualifikation für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Sie legt das Fundament für dauerhafte Beschäftigungsfähigkeit, für berufliche Fort- und Weiterbildung und für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das Land Berlin unternimmt deshalb erhebliche Anstrengungen, um den Jugendlichen der Stadt Ausbildungsperspektiven zu öffnen.




Das Projekt mobilgirls ist Teil des Modellprojektes LERNWELT Elektromobilität Berlin - Netzwerk für Qualifizierungen und Karrierewege in der Elektromobilität, das von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen gefördert wird.

Kontakt:
Monika Flamm (E-Mail)
Projekt mobilgirls
Tel.: +49 170 33 11 788
Elektro-Innung-Berlin(Externer Link) - Landesinnung für Elektrotechnik


Wer kann und will, soll eine Ausbildungschance erhalten, denn Ausbildung liefert die Initialqualifikation für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Das Land Berlin unternimmt deshalb erhebliche Anstrengungen, um den Jugendlichen der Stadt Ausbildungsperspektiven zu öffnen. Auch in den nächsten Jahren ist eine demografisch bedingte Entspannung der Ausbildungsplatzsituation in Berlin noch nicht zu erwarten.Die Politik des Senats von Berlin ist deshalb darauf ausgerichtet, die Anstrengungen der Wirtschaft zu unterstützen, ein nachhaltiges, bedarfsgerechtes und von den Betrieben selbst finanziertes Ausbildungsplatzangebot bereitzustellen.

Betriebliche Ausbildungsförderung

Eine Förderung nach den „Verwaltungsvorschriften über die Gewährung von Zuschüssen zur Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin" vom 28.05.2013 (ABI. Nr. 26, S. 1142 - 1145 vom 14.06.2013), geändert durch Verwaltungsvorschriften vom 26.08.2014 (ABl Nr. 37, S. 1702 vom 05.09.2014) ist möglich.

Die Förderung richtet sich an Betriebe, die Ausbildungsplätze schaffen:

  • im Rahmen von Verbundausbildung
  • für auf dem Ausbildungsmarkt benachteiligte Jugendliche
  • bei der Übernahme von Auszubildenden durch Konkurs oder Stilllegung
  • für weibliche Auszubildende
  • in einem Beruf, für den der Berufschulunterricht außerhalb Berlins (Splitter-Berufe) stattfindet
  • für Alleinerziehende

Gefördert wird darüber hinaus die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung im Handwerk und im Garten- und Landschaftsau sowie Modell- und Pilotprojekte. Nähere Informationen zu den einzelnen Fördertatbeständen entnehmen Sie bitte der folgenden Verwaltungsvorschrift:

 _nderung Verwaltvorsch _v 26 08 14

Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin Verwaltungsvorschriften über die Gewährung von Zuschüssen zur Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin
Diese Richtlinie gilt für Ausbildungsverhältnisse, die ab 01.07.2014 beginnen. laden »

(2013 - 2018; _nderung Verwaltvorsch _v 26 08 14, 125 KB)
Berufsausbildung 2013 2018

Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin Verwaltungsvorschriften über die Gewährung von Zuschüssen zur Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin
Diese Richtlinie gilt für Ausbildungsverhältnisse, die bis zum 30.06.2014 begonnen haben. laden »

(2013 - 2018; Berufsausbildung 2013 2018, 201 KB)


Alle Anträge (außer zur überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Handwerk und Garten- und Landschaftsbau sowie zu den Modell- und Pilotprojekten) bearbeitet die Handwerkskammer (HWK) Berlin.

Handwerkskammer Berlin
Förderung der Berufsausbildung im Land Berlin (FBB)
Blücherstr. 68
10961 Berlin

Informationsangebote finden Sie unter www.hwk-berlin.de/fbb(Externer Link)

Ihre Ansprechpartner dafür sind:

Ansprechpartner Telefon Telefax E-Mail
Norman Popp (030) 259 03 381 (030) 259 03 380 Norman Popp
Olav Maszull (030) 259 03 382 (030) 259 03 380 Olav Maszull
Kerstin Hannig (030) 259 03 383 (030) 259 03 380 Kerstin Hannig


Sprechzeiten: dienstags von 10.00 Uhr - 18.00 Uhr und donnerstags von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr


Die Bearbeitung der Anträge zur Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) im Handwerk und Garten- und Landschaftsbau sowie zu den Modell- und Pilotprojekten erfolgt weiterhin bei der zuständigen Senatsverwaltung:

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
II D - Referat Berufliche Qualifizierung
Oranienstr. 106
10969 Berlin

Ihre Ansprechpartnerin ist:

Ansprechpartnerin Telefon Telefax E-Mail
Edeltraud Prescher (030) 9028 1492 (030) 9028 2076
oder
(030) 9028 2173
Edeltraud Prescher
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Außerbetriebliche Förderung

Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramme Ost

Für Ausbildungsplatzsuchende, die zu Beginn eines Ausbildungsjahres bei den Arbeitsagenturen als unvermittelt erfasst sind, werden jährlich zusätzliche Ausbildungsplätze im Rahmen der Bund-Länder Ausbildungsplatzprogramme Ost bereitgestellt. Die gemeinsam von Bund- und Ländern finanzierten Ausbildungsplätze sollen die rechnerische Lücke zwischen der Anzahl von Ausbildungsplatzsuchenden und -angeboten schließen.
Die Ausbildungsplätze im Programm werden ausschließlich über die Agenturen für Arbeit vermittelt und wenden sich an berufsreife Schulabgänger/-innen.

Im Ausbildungsplatzprogramm Ost 2007 wurden 1.349 Ausbildungsplätze von Bund und Land Berlin zur Verfügung gestellt und je zur Hälfte finanziert.
Das Land Berlin hat darüber hinaus die Platzzahl auf 3.000 erhöht.

Einzelheiten zur Durchführung und den Förderbedingungen können Sie bei der SPI-Consult, Bernburger Str. 27, 10963 Berlin, Tel. 69 00 85 -0 erfragen und unter www.spiconsult.de(Externer Link) nachlesen.

Die Bundesregierung hat auch für die Jahre 2008 - 2009 Vereinbarungen über Ausbildungsplatzprogramme Ost vorgesehen.

Modulare Duale Qualifizierungsmaßnahme (MDQM)


In dem Modellprojekt Modulare Duale Qualifizierungsmaßnahme (MDQM) werden Berufsvorbereitung und Berufsausbildung inhaltlich und organisatorisch miteinander verknüpft. Die Modularisierung und Zertifizierung von Ausbildungsabschnitten ermöglicht Jugendlichen schrittweise den Erwerb von Berufsfähigkeit.

MDQM ist eine Ausbildung im Schülerstatus, die in zwei Stufen abläuft.

Berufsvorbereitung (MDQM I) - wendet sich an Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss. Eine erfolgreiche Teilnahme führt zu einem Hauptschul- oder höherwertigem Schulabschluss. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf eine betriebliche Ausbildung in verschiedenen Berufsbildern vorbereitet. Sie haben die Zusage zur Teilnahme in MDQM II, sofern sie keinen Ausbildungsplatz nach erfolgreicher Teilnahme in MDQM I erhalten haben.

Schulische Berufsausbildung (MDQM II) - ist eine schulische Ausbildung in einem 2-, 3-, oder 3,5-jährigem Beruf, die mit externen einer Prüfung vor der zuständigen Stelle (Kammerprüfung) endet.

Der fachpraktische Teil findet in der Berufsvorbereitungs- und Ausbildungs-Gesellschaft mbH (www.bbw-berlin.de(Externer Link)) statt.

Zum Schuljahresbeginn 2006 wurde durch die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung ein adäquates Angebot aufgenommen.
Nähere Auskünfte erhalten Sie unter www.oberstufenzentrum.de(Externer Link).

Der von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales initiierte Modellversuch wird bis zum Jahr 2009 fortlaufen und dann beendet sein.

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Berufsorientierung

Berliner Programm - Vertiefte Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler (BVBO)

Schultypübergreifend für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 bzw. 13, die an einer individuell ausgerichteten, praxisnahen Berufsorientierung interessiert sind.

6.000 Schülerinnen und Schüler an 70 allgemein bildenden Schulen (10 Hauptschulen, 20 Realschulen, 20 Gymnasien) werden in dieses Programm einbezogen.

Die Laufzeit der Pilotphase des Programms ist zunächst bis zum 31.07.2008 begrenzt. BVBO wird finanziert aus Mitteln des Landes Berlin, Mitteln der Arbeitsagenturen des Landes Berlin und dem Europäischen Sozialfonds.

Einzelheiten zur Durchführung und den Förderbedingungen können Sie bei der SPI-Consult, Hildegard-Str. 28, 10715 Berlin, Tel. 69 00 85 - 35 erfragen und unter www.bvbo-berlin.de(Externer Link) nachlesen.

Ausbildung in Sicht

Zielgruppenspezifisches Programm für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Im Rahmen dieser Maßnahme sollen bis zu 1000 Jugendliche an die Ausbildungsreife herangeführt werden. In den halbjährlichen Maßnahmen wird Sprachförderung mit Berufsorientierung verzahnt. Nach Bedarf kann auch sozialpädagogische Betreuung gewährleistet werden.

Bei erfolgreicher Teilnahme ist die Einmündung in ein betriebliches oder ein gefördertes Ausbildungsverhältnis vorgesehen.

Weitere Informationen unter:
www.ausbildung-in-sicht.de(Externer Link)

Tel.: (030) 69 00 85 90 00

Kontakt

Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
Oranienstraße 106
10969 Berlin

Stadtplan


Tel.: (030) 9028-0
Fax: (030) 9028-1516
E-Mail

Downloads

Fortschreibung BerlinArbeit - Gemeinsames Rahmen-Arbeitsmarktprogramm des Landes Berlin und der RDBB

BerlinArbeit - Gemeinsames Rahmen-Arbeitsmarktprogramm des Landes Berlin und der RDBB

BerlinArbeit - Strategische Ausrichtung der Arbeitsmarkt- und Berufsbildungspolitik des Landes Berlin 2011 - 2016

BerlinWorks
Strategic Realignment of the Labour Market and Vocational Education Policies of the State of Berlin in the Legislative Period 2011 – 2016

Gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Sozialpartnerschaft in Berlin

Betriebspanel Berlin 2013

Betriebspanel Berlin 2012

Vereinbarung nach § 44 b Abs. 2 SGB II

Gesetz zur Ausführung des SGB II

Ausbildung

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