Facharbeiter- und Meisterabschlüsse aus der ehemaligen DDR

Grundlage für die Feststellung der Gleichwertigkeit ist der Einigungsvertrag. Im Kapitel VIII Kultur, Bildung und Wissenschaft, Sport ist unter Art. 37 auch die berufliche Bildung geregelt.

Dabei stehen die Facharbeiterabschlüsse den bundesdeutschen Abschlüssen gleich, ohne dass es einer behördlichen Entscheidung bedarf. Im Einzelfall kann die Senatsverwaltung jedoch auf Antrag die Gleichstellung mit einem bestimmten Ausbildungsberuf aussprechen. Diese Entscheidungen sind gebührenpflichtig (zurzeit 40,00 €).

Für Fortbildungsabschlüsse, wie Meisterabschlüsse, Gepr. Sekretärinnen u. a. ist im Einzelfall eine Gleichstellung erforderlich. Diese Gleichstellungen sind gebührenfrei.

Vorzulegen ist in beiden Fällen:

  • Personalausweis bzw. Reisepass mit Anmeldebestätigung
  • Original des Facharbeiterzeugnisses, der Meisterurkunde oder des sonstigen Befähigungsnachweises mit einfacher Kopie

Im Einzelfall kann die Vorlage weiterer Unterlagen erforderlich sein. Hierzu erhalten Sie weitere Informationen im persönlichen Gespräch.

Bitte beachten Sie, dass sich die Zuständigkeit für die Gleichstellung nach dem Wohnsitzprinzip richtet; d. h. nur Berliner Bürgerinnen und Bürger können ihren Antrag hier stellen. In Brandenburg sind die Berufskammern für die Gleichstellung zuständig.