Infos für Mentorinnen und Mentoren

Sie interessieren sich für ein Ehrenamt als Mentorin oder Mentor?

Und Ihnen ist der Nachwuchs in unserer Stadt ein Anliegen? Dann sind Sie hier genau richtig. Einen Auszubildenden als Mentorin oder Mentor persönlich zu begleiten, ihm gerade in schwierigeren Situationen währen der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ist eine verantwortungsvolle und interessante Aufgabe.

Was bedeutet Mentoring?

Mentoring – das ist vor allem der persönliche Kontakt zwischen einer oder einem Azubi und einer berufserfahrenen Person, die als Mentor oder Mentorin dem oder der Mentee ehrenamtlich Unterstützung, Zugang zu Netzwerken und Informationen bietet.

Vorbereitung auf das Ehrenamt

Auf die Aufgabe einer Mentorin bzw. Mentor werden Sie vorbereitet. Zunächst führt die/der Verantwortliche des Projektes, für das Sie sich entschieden haben, ein ausführliches Gespräch mit Ihnen. Hier geht es um den Rahmen, in dem Sie als Mentorin oder Mentor tätig werden wollen. Ihre Wünsche werden genauso abgefragt wie Ihre Motivation. Was die Ziele der/des Auszubildenden sind, mit dem Sie zu einem Tandem „gematcht“ werden, und welche Unterstützung er sich wünscht, klären Sie ganz individuell im Tandem. Dabei werden sie vom jeweiligen Projektteam begleitet und haben die Möglichkeit, mit anderen Mentorinnen und Mentoren zum Erfahrungsaustausch zusammen zu kommen.

Qualifizierung für Mentorinnen und Mentoren

Alle Mentorinnen und Mentoren absolvieren eine Qualifizierung im Umfang von 20 Stunden. Diese wird von der ver.di jugendbildungsstätte angeboten und umfasst folgende 5 Module:

  1. Rolle des Mentors/der Mentorin
  2. Gesprächsführung
  3. Rechte und Pflichten eines Azubi
  4. Die Lebenswelt Jugendlicher
  5. Interkulturelle Kompetenz

Selbstverständlich erhalten Sie für die absolvierte Qualifizierung ein Teilnahmezertifikat.

Auf der folgenden Website finden Sie weitere Informationen zur Qualifizierung

Wertschätzung und Anerkennung

Als Mentorin oder Mentor tätig zu werden, bringt Wertschätzung und Anerkennung mit sich. Wenn beim Mentee erste Erfolge spürbar sind, wird das auch Sie sehr zufrieden machen. Gleichzeitig profitieren auch Sie von dieser vertrauensvollen Beziehung, lernen Neues kennen, setzen sich mit anderen Lebenssituationen auseinander.
Die Projekte halten eine Anerkennungsstruktur für Sie als Mentorinnen und Mentoren bereit. Das kann eine Aufwandsentschädigung sein, die Einladung zu Kultur-oder Sportveranstaltungen, die Nutzung der Berliner Freiwilligen- bzw. der Ehrenamtscard.

Sie sind neugierig geworden und wollen nun weitere Informationen zum Ehrenamt? Dann wählen Sie das Projekt aus, das am besten zu Ihnen passt.