Joboption Berlin – Warum Minijob? Mach mehr draus!

Minijobs. Mach mehr draus!
Bild: SenArbIntFrau

Das Projekt „Joboption Berlin“ wirbt für die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Joboption Berlin verfolgt dabei vier zentrale Ziele:

  • Verstetigung sowie Erweiterung der bisherigen bezirklichen Netzwerke
  • Information und Beratung von Personen in geringfügiger Beschäftigung
  • Sensibilisierung und Beratung betrieblicher Akteurinnen und Akteure
  • Breite Information und Sensibilisierung zu den Potenzialen von Minijobberinnen und Minijobbern, zu den rechtlichen Rahmenbedingungen des Minijobs sowie deren Berücksichtigung in der Personalarbeit im Unternehmen.

Die breit angelegte Informationskampagne informiert und sensibilisiert rund um den Minijob, für viele sichtbar zum Beispiel auf U-Bahn-Plakaten.

Joboption Berlin regt so geringfügig Beschäftigte an, sich mit ihrer Arbeitssituation auseinanderzusetzen und Veränderungen in Betracht zu ziehen. Unternehmerinnen und Unternehmer erhalten Angebote, um über eine Verbesserung der Situation für ihre Beschäftigten nachzudenken und interne Fachkräftepotentiale besser zu nutzen.

Mit Beratung und umfassender Informationsarbeit, die von allgemeinen arbeitsrechtlichen Fragen bis hin zu konkreten Schritten der Veränderung reicht, hat dieses Projekt wirksam Unterstützung geleistet. Seit 2013 haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Joboption Berlin mehr als 400 Minijobberinnen und Minijobber zur sozialen Absicherung und dem Arbeitsrecht im Minijob informiert. Ergänzend fanden 38 Gruppeninformationen für Kundinnen und Kunden der Berliner Jobcenter sowie 27 Fachaustausche für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und Integrationsfachkräfte der Jobcenter statt.

Zusätzlich sensibilisierte das Team von Joboption Berlin wichtige Stakeholder durch Projektvorstellungen bei Geschäftsführungen und Teamleitungen, beim Arbeitgeberservice oder bei Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt in den Jobcentern und der Agenturen für Arbeit.

Neben dem landesweiten Netzwerk zur Unterstützung des Anliegens haben bislang Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in sechs Bezirken Netzwerke zur Unterstützung von Joboption Berlin gegründet: Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Spandau, Reinickendorf, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick.

Die Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit in Charlottenburg-Wilmersdorf und Reinickendorf unterstützen die Kampagne “Warum Minijob? Mach mehr draus!”. Sie haben in der Steuerungsrunde beschlossen, im Bezirk konkrete Aktionen zur Förderung der Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu planen. Weitere bezirkliche Netzwerke sind in Vorbereitung.