Öffentlich geförderte Beschäftigung

Eine Frau bildet aus Buchstaben das Wort Job
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Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV)

Das Instrument „Förderung von Arbeitsverhältnissen“ wird in enger Kooperation mit den Berliner Jobcentern umgesetzt, die dafür Zuschüsse von bis zu 75% der Personalkosten gewähren. Das Land Berlin übernimmt 25 Prozent der Lohnkosten.

Langzeitarbeitslose haben durch die Beschäftigung bessere Chancen, im Anschluss auf dem regulären Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden, beispielsweise in den Berliner Programmen Integrationslotsinnen und -lotsen, VBB-Begleitservice, Mobilitätshilfsdienste oder „Hausmeisterassistenten“. Zudem gibt es viele weitere Einsatzfelder, die gefördert werden.

Arbeitsplätze, die durch das Instrument „Förderung von Arbeitsverhältnissen“ bei gemeinnützigen Arbeitgebern entstehen, sind ein erster Schritt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales fördert damit Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt zunächst kaum Chancen auf einen baldigen Einstieg haben. Die Förderung von Arbeitsverhältnissen, wie auch andere Beschäftigungsmaßnahmen, können verbunden werden mit dem Angebot des Berliner Jobcoachings ögB und auch mit passgenauer Qualifizierung, um in einer Förderkette die Chancen auf Wiedereingliederung in den regulären Arbeitsmarkt systematisch zu erhöhen.