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Neuer Intendant des Staatsballetts vorgestellt

7. Februar 2013/PIA

In einer Pressekonferenz im Berliner Rathaus hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit am Mittag den neuen Intendanten des Staatsballetts, Nacho Duato, vorgestellt. Wowereit sagte, dass mit dieser Entscheidung Berlin als Ort des Tanzes ausgebaut werde. Im Anschluss an die Statements unterzeichnete Duato seinen Vertrag.

Wowereit: „Gleichzeitig möchte ich ein großes Dankeschön an Vladimir Malakhov aussprechen für die zwölf Jahre herausragender Arbeit in Berlin. Die Ballettsituation in der deutschen Hauptstadt war vor seiner Zeit nicht die Beste. Er hat als Tänzer und Choreograph Maßstäbe gesetzt und die Compagnie zu einem führenden Ensembles der Welt entwickelt.“

Wowereit würdigte Duato als anerkannten und international renommierten Vertreter des Balletts. Er werde die Kontinuität im Staatsballett sicherstellen und dem zeitgenössischen Ballett einen angemessenen Platz einräumen. Die Entscheidung sei nicht nur im Sinne, sondern auch mit der vollen Unterstützung des Staatsballetts getroffen worden.

Wowereit abschließend: „Wir freuen uns auf die Inspiration und Kreativität für eine der bedeutendsten Compagnien der Welt.“

Nacho Duato betonte, wie glücklich und gespannt er auf die neue Aufgabe sei. Er wolle das klassische Repertoire ausbauen, aber in Zusammenarbeit mit jungen Choreographen auch das zeitgenössische Ballett fördern. Noch sei es zu früh, alle Fragen zu beantworten. Ab Januar 2014, wenn sein Engagement in St. Petersburg endet, werde er all seine Kraft und Zeit in das Staatsballett investieren, eine Aufgabe, auf die er sich jetzt schon freue.