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Opener Luftbrücke

Berlin gedenkt der Luftbrücke 1948/49

Mit einem Tag der offenen Tür auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof feiert Berlin am 12. Mai 2009 den sechzigsten Jahrestag der Beendigung der Blockade.

Auf zwei Bühnen auf dem Vorfeld und in der Abfertigungshalle werden Militärorchester, Big Bands und Schulchöre für Stimmung sorgen. Filme und Interviews mit Veteranen und Zeitzeugen werden die Stimmung jener Zeit eindrucksvoll widergeben. Auch Rundfahrten über das Gelände und Führungen durch das Gebäude werden angeboten. Spezialitäten aus den an der Luftbrücke beteiligten Ländern wie zum Beispiel Crepes, Fish and Chips, Burger, Hot-Dogs, Currywurst, Donuts und Muffins runden den Tag ab.

Nutzen Sie bitte unbedingt die öffentlichen Verkehrsmittel für einen Besuch des Tags der offenen Tür, da in der Umgebung des ehemaligen Flughafens Tempelhof kaum Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Eingänge zum Tag der offenen Tür finden Sie mit einem Klick auf den Lageplan.

Ein buntes Bühnenprogramm

Erleben Sie auf dem Außengelände des Flughafens und im ehemaligen Flughafengebäude ein informatives und unterhaltsames Programm. Erfahren Sie mehr über die Geschichte und Geschichten der Berliner Luftbrücke und treffen Sie Zeitzeugen. Wie beispielsweise US-Pilot Gail Halvorsen.

Ein „Candy-Drop” über dem Flugfeld

Gail Halvorsen hatte damals die Idee, aus Taschentüchern kleine Fallschirme zu bauen, an denen Süßigkeiten befestigt waren. Während des Anflugs warf er sie für Kinder und Jugendliche über Berlin ab – und der Name „Rosinenbomber” war geboren. Innerhalb von wenigen Tagen beteiligten sich alle Air-Force-Piloten an der „Operation kleine Verpflegung”. Zur Erinnerung an diese Aktion der Menschlichkeit wird Gail Halvorsen ein letztes Mal aus einem „Rosinenbomber” einen „Candy-Drop” über dem Flugfeld von Tempelhof abwerfen.

Die „Rosinenbomber” retteten damals vielen Berlinern das Leben. 1.000 CARE-Pakete lieferte beispielsweise die gleichnamige Hilfsorganisation täglich nach Berlin. Der Widerstand hat sich gelohnt: Nach einer Vereinbarung der Westmächte mit der Sowjetunion hebt die militärische Militärverwaltung in Ost-Berlin die Blockade am 12. Mai 1949 auf. Insgesamt 2,3 Millionen Tonnen Fracht sind bis dahin über den Luftweg nach Berlin gebracht worden. Rund 280.000 Flüge waren dafür notwendig.

Hits aus der Zeit der Luftbrücke

Erleben Sie Spiel- und Sportattraktionen. Erleben Sie den Film „Die Luftbrücke – nur der Himmel war frei” oder die traditionsreiche RIAS Big Band Berlin. Sie präsentiert Hits zwischen Swing und Jazz. Das 1948 in Berlin gegründete Tanzorchester des RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) ist heute eine international beachtete Big Band mit Fans im In- und Ausland. Auch das Luftwaffenmusikkorps 4 Berlin wird ein vielfältiges Repertoire präsentieren – von Sinfonie über Marsch bis hin zur Unterhaltungsmusik.

Sehen Sie Originalexponate auf dem Flugfeld des ehemaligen Flughafens Tempelhof, oder erwerben Sie die eigens zum Ende der Blockade geprägte Münze „BERLIN SAGT DANKE” oder machen Sie eine informative Rundfahrt.

10.000 Ballons überwinden Grenzen

Schicken Sie am Tag der offenen Tür einen von 10.000 bunten Heliumballons auf Reisen und gewinnen Sie mit ein wenig Glück einen Hin- und Rückflug für zwei Personen mit Air Berlin nach New York. Der Finder Ihres Ballons kann einen Rundflug über Berlin mit Begleitperson in einem „Rosinenbomber“ von Air Service Berlin gewinnen.

Besuchen Sie den Tag der offenen Tür und feiern Sie mit.

Die Luftbrücke 1948/49

Es ist die Nacht zum 24. Juni 1948, als in West-Berlin die Lichter ausgehen und 2,3 Millionen Menschen im Dunkeln sitzen: Die sowjetischen Alliierten haben ohne Vorwarnung die Stromversorgung unterbrochen. Im Laufe der nächsten Stunden sperren sie sämtliche Land und Wasserwege von Westdeutschland zur Hauptstadt. West-Berlin wird zur Insel. Kein Zug, kein Schiff und kein Laster kann sie mehr beliefern.

Mit der Blockade wollen die Sowjets 1948 den Rückzug der Alliierten aus dem Westteil der Stadt erzwingen. Doch die Westmächte weichen nicht zurück. Die Alliierten organisieren eine Luftbrücke. Innerhalb von zwei Tagen landen die ersten Flugzeuge auf dem Flughafen Tempelhof. Die Luftbrücke hat das Überleben vieler Bürgerinnen und Bürger sowie das Wirtschaftssystem gesichert und möglich gemacht. Ohne diesen einzigartigen Akt der Solidarität und Menschlichkeit wäre Berlin heute nicht das, was es ist – eine weltoffene, lebenswerte Metropole.

Bildergalerie

Die Berliner Luftbrücke: eine humanitäre und technische Meisterleistung, die vielen Menschen das Leben rettete.

Sponsoren und Partner

Kontakt

Der Regierende Bürger-
meister von Berlin
- Senatskanzlei -

Jüdenstr. 1
10178 Berlin

Fahrverbindungen

Metro U 6

U-Bahnhof Paradestraße (Tor 10 und Hangar 6) oder über Columbiadamm (Eingang A2 quer)

Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.
  
 
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