Emigrantenprogramm des Berliner Senats

Dach der Neuen Synagoge
Bild: Berlin Partner GmbH/FTB-Werbefotografie

Berlin freut sich darauf, Sie wieder zu empfangen

Das Emigrantenprogramm des Berliner Senats ist im Jahre 1969 ins Leben gerufen worden, um den ehemaligen Berlinerinnen und Berlinern, die während der NS-Zeit verfolgt wurden und Berlin verlassen mussten, eine Möglichkeit des Wiedersehens mit ihrer Heimatstadt zu ermöglichen.

Das Besuchsprogramm für Gruppenreisen ist im Jahre 2010 eingestellt worden. Die noch verfügbaren Mittel des Programms bleiben denjenigen vorbehalten, die in Berlin geboren wurden oder gelebt haben und von dort aus während der NS-Zeit emigrieren mussten und noch nicht wieder auf Einladung des Senats in Berlin waren.

Falls Sie Berlin wieder besuchen möchten, hilft Ihnen die Protokollabteilung der Senatskanzlei bei der Besuchsvorbereitung gerne weiter.

Folgende Angaben und Unterlagen werden benötigt:

  • Ihr vollständiger Name
  • Geburtsdatum
  • Ihre aktuelle Anschrift
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • eine Erklärung, dass Sie bisher noch nicht an dem Emigrantenprogramm teilgenommen haben

Einen entsprechenden Vordruck können Sie sich am Ende des Textes herunterladen.

Wir freuen uns über Ihren Entschluss, Berlin wiedersehen zu wollen!

Vordruck Emigrantenprogramm des Berliner Senats

DOCX-Dokument (81.5 kB)

Erweiterung des Emigrantenprogramms auf ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

Durch Senatsbeschluss vom 5. April 2016 erhalten nun auch ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die bis 1945 in Berlin zur Arbeit eingesetzt waren, die Möglichkeit Berlin zu besuchen. Analog zu den Besuchen von Emigranten werden die ehemaligen Zwangsarbeiter mit jeweils einer Begleitperson für die Dauer von sieben Tagen nach Berlin eingeladen. Auch hier stehen Begegnungen von Zeitzeugen des Holocausts mit Berlin im Mittelpunkt. Die Organisation und Durchführung des Besuchsprogramms erfolgen durch Vereine, Geschichtswerkstätten oder andere Organisationen, die mit ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern Kontakte pflegen.