Stiftungstag: Eröffnung durch Wowereit und Vollmer
Erster Berliner Stiftungstag: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, die Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestags, Antje Vollmer
, und Ulrich Bopp, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Stiftungen
haben am 12. September 2003 im Roten Rathaus den Stiftungstag eröffnet. Den Festvortrag hielt der Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin, der Historiker Jürgen Kocka. Thema des Vortrags: „Die Rolle der Stiftungen in der Bürgergesellschaft der Zukunft". Der Stiftungstag fand am 12. und 13. September statt. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Stiftungstags.
Im Grußwort der Broschüre hatte der Regierende Bürgermeister geschrieben: “Das Stiftungswesen hat in Berlin in letzter Zeit an Bedeutung gewonnen. Mit dem Ersten Berliner Stiftungstag wollen wir den bestehenden Stiftungen öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen und das in ihnen geleistete Engagement würdigen. Wir wollen für den Stiftungsgedanken werben. Ich lade Sie ein: Machen Sie sich ein Bild von einem lebendigen Stück Berliner Bürgergesellschaft.”
© Landesarchiv Thomas Platow
Erster Berliner Stiftungstag: Klaus Wowereit.
In seiner Ansprache am Freitag sagte Wowereit laut Manuskript u.a.: “Berlin ist eine Stadt im Aufbruch. Zu den wichtigsten Signalen dieses Aufbruchs gehört, dass sich Berlins Bürger verstärkt für ihr Gemeinwesen engagieren. Dafür gibt es deutliche Anzeichen. Eines der wichtigsten ist der starke Zuwachs bei den Stiftungen in der Stadt. Ihre Zahl hat sich in den letzten drei Jahren um 30 Prozent auf rund 450 Stiftungen erhöht.
Und trotz der bekannt ungünstigen wirtschaftlichen Bedingungen sind auch in diesem Jahr zahlreiche neue Stiftungen in Berlin gegründet worden und werden noch gegründet. Zum Beispiel dei Pontanova-Stiftung, die den Kulturaustausch mit unseren osteuropäischen Nachbarstaaten unterstütz. Oder die Johann Asinger-Stiftung, die sich für psychisch kranke Menschen einsetzt. Das ist ein Ergenis, auf das diese Stadt stolz sein kann. Und ich als Regierender Bürgermeister bin stolz auf Berlins Bürger, die sich in dieser Weise um unser Gemeinwohl verdient gemacht haben. Denn stiften bedeutet mehr als spenden. Stiften heißt: sich dauerhaft für ein Gemeinwesen engagieren. Stiften heißt: Vertrauen fassen in die Zukunft der Stadt. Diese Entwicklung ist auch deshalb so positiv, weil man daran erkennt, dass sich ein Mentalitätswechsel vollzieht."
© Landesarchiv Thomas Platow
Erster Berliner Stiftungstag: Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer.
© Landesarchiv Thomas Platow
Erster Berliner Stiftungstag: Ulrich Bopp, Vize-Vorsitzender des Bundesverbands
Deutscher Stiftungen.
© Landesarchiv Thomas Platow
Prof. Dr. Jürgen Kocka,Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin, bei seinem Festvortrag.
Stiftungsmarkt am 13. September 2003 im Berliner Rathaus
Während des Stiftungstages präsentierten Berliner Stiftungen auf dem "Stiftungsmarkt" im Berliner Rathaus ihre Arbeit. Unter dem Motto "Berlin - Für eine engagierte Stadt" wurde Beratung für interessierte Bürger in allen Fragen des Stiftungswesens geboten.
© Landesarchiv Thomas Platow
Stiftungsmarkt: Beratung und Fachgespräche.
© Landesarchiv Thomas Platow
Stiftungsmarkt: Informationen.
