Projekt „Free WiFi Berlin“

Frau guckt auf Smartphone
Bild: Audible GmbH

Free Wifi Berlin – über 650 Hotspots im gesamten Stadtgebiet online

Bereits über 3 Millionen User nutzen monatlich Free Wifi Berlin, ein Projekt, das von der Senatskanzlei ins Leben gerufen und von der Firma abl social federation GmbH umgesetzt wurde. Die WLAN-Nutzung ist kostenlos, unbegrenzt und denkbar unkompliziert. Egal ob Brandenburger Tor, Fernsehturm, Friedrichstadtpalast oder Spandauer Zitadelle – um nur einige der besonders beliebten Standorte zu nennen – ein Klick genügt für sicheres, zuverlässiges Surfen und zwar ohne die Eingabe sensibler persönlicher Daten. Auch in Rathäusern, Bürgerämtern, Museen, Schulen, Bibliotheken und im FEZ steht Free Wifi Berlin zur Verfügung – etwa zu gleichen Teilen in Innen- und Außenbereichen.

Damit die Nutzer künftig noch schneller auf das WLAN-Angebot aufmerksam werden, ist ein Ausbau der Beschilderung der Hotspots vorgesehen.
Eine Übersicht der Hotspot-Standorte ist hier abrufbar.
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Freifunker

Nicht-kommerzielle Freifunk-Initiativen stellen öffentliches WLAN für jedermann kostenlos zur Verfügung. Sie ermöglichen Geflüchteten, Touristen und anderen den Zugang zum Internet. Die Grundidee des Freifunks basiert darauf, dass mehrere Nachbarn ihre WLAN-Router zusammenschließen und so ein lokales Netz mit Verbindung zum Internet schaffen, das von vielen anderen Usern im Sinne einer Grundversorgung mitgenutzt werden kann. Entwickelt wurde dieses Konzept u.a. in Berlin. Hier haben netzaffine Berliner und Berlinerinnen ihr Internet über Funk geteilt – eine einfache Idee, die auf Solidarität setzt. Mittlerweile unterhalten die Freifunker über 1000 öffentlich zugängliche WLAN-Spots in Berlin, u.a. im Technikmuseum oder auf der Museumsinsel. Freifunker setzen sich für eine offene, diskriminierungsfreie Kommunikation ein. Mit ihrer zeitgemäßen Form des gesellschaftlichen Engagements liefern sie einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft. Als Wiege des Freifunks unterstützt Berlin diese sozialen Projekte, etwa durch eine Bundesratsinitiative, die darauf abzielte, Freifunk als gemeinnützig einzustufen. Leider hat im Bundestag die Unionsfraktion einen Abschluss der Beratung zum Gesetzentwurf verhindert, mit dem Freifunk-Vereine künftig als gemeinnützig anerkannt werden sollten.