BaltMet - Städtenetzwerk der Baltischen Metropolen

BaltMet klein
Bild: Baltic Metropoles Network

Berlin hat 2015/2016 die Präsidentschaft des Netzwerkes übernommen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärte dazu in einem Online-Magazin:

„Für zwei Jahre hat Berlin den Vorsitz in dem Netzwerk „Baltic Metropoles“ übernommen. Gemeinsam mit Helsinki, Stockholm, den baltischen Hauptstädten aber auch Warschau – um nur ein paar der Mitgliedsstädte zu nennen – wollen wir frischen Ideen eine Zukunft geben. Das Ziel ist klar, mehr Wachstum, mehr Innovation und ein noch engeres Zusammenleben im Ostseeraum.“

Den Artikel mit dem Zitat in der Harbours Review können Sie hier einsehen:
harboursreview.

BaltMet – das Städtenetzwerk der Baltischen Metropolen“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Ostseeraum auf der Europäischen Ebene als gemeinsamen Wirtschaftsstandort zu vermarkten und seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. BaltMet unterstützt die Kooperation zwischen den Städten und Metropolregionen, formuliert gemeinsame Interessen gegenüber der politischen EU-Ebene und initiiert gemeinsame Projekte zur Umsetzung der Innovationsstrategien der Städte. Unter dem Dach von „BaltMet“ und mit dem strategischen Ziel, Berlin in seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität zu stärken, engagieren sich Berliner Institutionen in verschiedenen europäischen Kooperationsprojekten.

Aktuell engagiert sich die Senatskanzlei im Projekt Baltic Game Industry.

Nähere Informationen finden Sie unter www.baltmet.org.

Kick-off Meeting in der Senatskanzlei

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Bild: © Baltic Game Industry

Das Interreg-Projekt Baltic Game Industry (BGI) wurde offiziell am 1. November 2017 gestartet. Leadpartner ist die BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit. Die Projektpartner, die aus den Ländern Schweden, Finnland, Dänemark, Estland, Litauen und Lettland sowie Polen und Deutschland kommen, trafen sich zum feierlichen Start im Berliner Rathaus. Herr Staatssekretär Christian Rickerts begrüßte die auswärtigen Gäste und machte deutlich, wie wichtig die Kooperation von Städten über Landesgrenzen hinweg für einen lebenswerten Ostseeraum ist. An den beiden Folgetagen stiegen die Partner in die Projektarbeit ein. Ziel des Projektes ist es, die Rahmenbedingungen für die Spieleindustrie im Ostseeraum zu verbessern. Für Berlin ist dabei von besonderem Interesse, Spiele für therapeutische Zwecke nutzbar zu machen.

Konkret soll die Attraktivität des Standorts Berlin für Start-ups der Spieleindustrie gesteigert werden, um die Ansiedlung von Spieleunternehmen zu unterstützen und sie nach erfolgreichem Start im Ostseeraum zu halten. Damit sollen langfristig die in den letzten Jahren stark gewachsene Anziehungskraft der Region gefestigt, zu neuen Investitionen motiviert und die Industrie als starker Wirtschaftszweig im Ostseeraum etabliert werden.

Die Strategie dafür umfasst

  • Verbesserte Standortbedingungen zur Ansiedlung junger Unternehmen der Spieleindustrie;
  • Inkubationsmodelle zur nachhaltigen Unterstützung von Start-ups;
  • Erschließung neuer Märkte für die Branche über den Unterhaltungsbereich hinaus.

Die wichtigsten Ergebnisse sind

  • angepasste Strategien und Programme sowie ein Good-Practice-Katalog zu Rahmenbedingungen und Politiken für die Förderung der Spieleindustrie im Ostseeraum;
  • Leitfäden für Game-Inkubatoren zur Gründungsunterstützung für Spieleunternehmen – mit Modellen für Inkubationsprogramme, Finanzierung, Mentoring und internationale Zusammenarbeit;
  • eine Virtual Reality (VR)-App zur medizinischen Therapie, ein Referenzmodell für VR im Gesundheitsbereich und Empfehlungen für VR-Anwendungen in anderen Industrien.

Geplante Aktivitäten und Ereignisse finden Sie unter Aktuelles. Bereits stattgefundene Ereignisse finden Sie im Bereich Rückblick.