25 Jahre Städtepartnerschaft Berlin-Madrid: Die Bürgermeisterin von Madrid besuchte Berlin

04.11.2013

Bildvergrößerung: Empfang der Bürgermeisterin von Madrid, Ana Boatella Serrano, im Berliner Rathaus
Bild: Landesarchiv

Am 4. November 2013 jährte sich die Städtepartnerschaft von Berlin und Madrid zum 25. Mal. Aus diesem Anlass besuchte die Bürgermeisterin von Madrid, Frau Ana Botella Serrano, am gleichen Tag Berlin.

Frau Botella absolvierte in Berlin ein vielfältiges Programm. Der Tag begann mit einem Gespräch in der Handwerkskammer Berlin über mögliche Kooperationsprojekte zwischen Madrid und Berlin. Darüber hinaus nahm Frau Botella gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin am Architektur-symposium „Madrid-Berlin Heritage and the Transformation of the City 25th Anniversary of the Berlin Madrid City Partnership“ bei AEDES am Pfefferberg teil. Dort wurde auch die Ausstellung „Madrid moves. Tradition and Modernity“ ausgestellt. Mehr erfahren Sie hier

Kulturprogramm

Frau Botella Serrano hat ein spektakuläres Kulturprogramm mit nach Berlin gebracht, das im ewerk Berlin 250 geladenen Gästen präsentiert wurde.

Die berühmte Tänzerin und Choreographin Mercedes Ruíz, Gewinnerin des internationalen Tanzpreises „Movimentos“ und ausgezeichnet als „Beste Flamencotänzerin 2013“, präsentierte einen sehr persönlichen Flamenco. Die Tradition achtend, begab sie sich mit zeitgenössischen Begriffen in die Gefühlswelt des Textes und der Musik. So gelangte sie zur Essenz des Flamencotanzes und konnte den echten „beim Wort genommenen“ Tanz darbieten, ihren „Baile de Palabra“.

Mercedes Ruiz
Bild: Mercedes Ruiz
  • Santiago Lara: Gitarre, Gestaltung und musikalische Leitung
  • David Carpio: Gesang
  • Perico Navarro: Percussion
  • Francisco López: Libretto und Bühnenregie
  • Marcos Serna: Beleuchtung
  • José Amosa: Ton
Emilio Fornieles
Bild: Emilio Fornieles

Ferner wird der spanische Maler Emilio Fornieles auf der Bühne während der Flamencoshow ein Porträt des Regierenden Bürgermeisters anfertigen. Emilio ist Künstler, Autodidakt und beherrscht verschiedene künstlerische Disziplinen. Er ist vor allem bekannt für seine Porträtzeichnungen, bei denen er auf vielschichtige Weise soziale Themen aufgreift und beleuchtet. Er hat in seiner noch kurzen Karriere zahlreiche Auszeichnungen in Spanien und auch im Ausland erhalten und an internationalen Messen wie ARCO Madrid 2013 und ART Madrid 2012 teilgenommen.

Emilio Fornieles
Bild: Emilio Fornieles

Seine Ausstellung „Lenguaje subjetivo“, die unter der Schirmherrschaft der Botschaft von Spanien stand und mit Unterstützung der Diputacíon Provincial de Huelva durchgeführt wurde, hat ihn im August 2013 erstmalig nach Berlin geführt (Café des Artistes, Schöneberg). Er lebt derzeit in Berlin, wo er auch Workshops für figurative Malerei anbietet und weitere Ausstellungsprojekte vorbereitet.

Seine Werke sind bereits in zahlreichen Museen und in verschiedenen Privatsammlungen vertreten. José Saramago hat seinen Stil als Figurativen Expressionismus bezeichnet und hat über ihn gesagt: „Ich bin sicher, ich täusche mich nicht, wenn ich sage, dass wir der Entdeckung eines großen Künstlers beiwohnen. Schon heute ist er groß, aber er wird noch viel weiter kommen.“