Weimarer Dreieck-Preis 2019

28.08.2019

Auf dem Bild befinden sich zwölf Personen. Es handelt sich hierbei um die teilnehmenden Personen der Preisverleihung.
Teilnehmende Personen der Presiverleihung
Bild: Stadt Weimar

Das von der Senatskanzlei im Jahr 2018 mitgeförderte interkulturelle Jugendprojekt „Drei Länder, sechs Sprachen, ein Projekt: das Weimarer Dreieck auf der Bühne“ ist ein Zyklus von interkulturellen Jugendbegegnungen mit 24 schwerhörigen und gehörlosen Jugendlichen im Alter von 16 bis 19 Jahren der Margarete-von-Witzleben-Schule in Berlin, dem französischen Institut für junge Gehörlose „Institut de Jeunes Sourds“ in Paris und der polnischen Schule für Gehörlose „Instytut Gluchoniemych“ in Warschau in Kooperation mit dem Verband Peuple et Culture. Das Projekt verbindet ein trinationales außerschulisches Konzept.

Gehörlose und hörgeschädigte Menschen kämpfen auch heute noch gegen Barrieren und Diskriminierungen, auch in Deutschland, Frankreich und Polen. Das Projekt hat bewiesen, dass ein interkultureller Austausch nicht nur zwischen drei Nationen, sondern auch mit gehandicapten Menschen möglich ist.

Das Projekt wurde am 28. August 2019 in Berlin mit dem Weimarer-Dreieck-Preis 2019 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2000 € dotiert. Dazu gab es eine Skulptur von Thomas Kretschmer.