Die 1997 gegründete Deutsch-Französische Hochschule
(DFH) ist eine Dach- und Fördereinrichtung für binationale (teils auch trinationale) Aktivitäten und Projekte in Lehre und Forschung. Sie hat aber weder eigene Studenten, noch Lehrveranstaltungen oder einen Campus. Sie berät die Hochschulen, die Mitglieder der DFH sind, vergibt Finanzhilfen für Auslandsaufenthalte an den jeweiligen Partnerhochschulen, hilft bei der Entwicklung integrierter Studiengänge und gemeinsamer Curricula, unterstützt bei der Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen, vergibt Doppeldiplome und fördert die Graduiertenausbildung und Forschungszusammenarbeit. Für die unter ihrem Dach laufenden Aktivitäten muss die DFH auch die Qualität sichern und ausweisen.
Die DFH repräsentiert einen Verbund von derzeit ca. 160 deutsche und französische Mitgliedshochschulen mit rund 4.600 eingeschriebenen Studierenden in 145 Studiengängen aus verschiedenen Bereichen: Wirtschafts-, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Geistes-, Sozial- und Rechtswissenschaften.
17 trinationale Studiengänge mit Bulgarien, der Schweiz, Spanien, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Polen, Rumänien und Kanada erweitern die deutsch-französische Dimension.
Die bei der DFH eingetragenen Studiengänge fördern nicht nur das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden der Partnerländer. Ihre Absolventen mit zweisprachigem Studium und Doppelabschlüssen haben besonders gute Voraussetzungen für den Arbeitsmarkt in Deutschland, Frankreich und darüber hinaus.
Seit 2001 haben ca. 3.000 Absolventen über die DFH eine deutsch-französische Doppelqualifikation erworben.







