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"Goldener Griffel"

Europäischer Sonderpreis für Schülerzeitungen im Rahmen des Berliner Schülerzeitungswettbewerbs

Der "Goldene Griffel" stellt einen Sonderpreis im Rahmen des jährlichen Berliner Schülerzeitungswettbewerbs(Externer Link) der Senatverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung dar. Der Preis wurde erstmals 2004 von der Berliner Europabeauftragten ausgelobt.

Mit dem Preis werden jährlich herausragende Schülerzeitungsbeiträge, die sich mit einem vorgegebenen europäischen Thema beschäftigen, prämiert. Neben der Auslobung von Geldpreisen werden regelmäßig auch Gutscheine für Reisen zum Europäischen Parlament nach Straßburg bzw. Brüssel durch die Berliner Mitglieder im Europäischen Parlament als Bonus beigesteuert.

Der "Goldene Griffel" als Siegerpokal wird mit der Siegerehrung an den 1. Preisträger übergeben und verbleibt bis zur nächsten Siegerehrung in den Räumen der Schule und kann dort ausgestellt werden.

Goldener Griffel 2011/2012

Europa ist weit weg und geht mich nichts an? Das stimmt nicht. Europa ist hier! In deiner Schule, deinem Kiez, unserer Stadt. Nicht nur die Europäische Kommission und das Europaparlament haben hier eine Vertretung. Auch Berliner Kulturinstitute, Botschaften und Vereine engagieren sich für Europa. Hunderte Projekte wie z. B. Schüleraustausche und Schulsanierungen werden mit EU-Geldern unterstützt. Viele Menschen aus EU-Ländern haben Berlin zu ihrer Heimat gemacht. Außerdem hat Berlin derzeit den Vorsitz in der Europaministerkonferenz. Mach dich auf die Suche nach Europa in Berlin!

Der „Goldene Griffel“ der Europabeauftragten des Landes Berlin ist mit insgesamt 500 Euro dotiert.

Die Preisverleihung des Goldenen Griffel 2011 fand am 25. Januar 2012 im Berliner Rathaus statt.

Die Preisträger 2011:

Den 1. Preis erhielt die Schülerzeitung "ZNS" der Manfred-von-Ardenne-Schule
Sie hat sich dem derzeit wohl meistdiskutierten Thema der Finanz- und Wirtschaftskrise gewidmet. Auf beeindruckende Weise ist es den jungen Redakteurinnen und Redakteuren gelungen, diese hochkomplexen Sachverhalte in mehreren Artikeln verständlich, gleichwohl unterhaltsam und journalistisch seriös aufzubereiten. Beispielhaft ist das fiktive Interview mit Herrn Euro, der sich erst von seinem Kollegen, dem Herrn Dollar, mit einer fiebrigen Finanzerkältung hat anstecken lassen und sich dann auch noch mit Gyros und Tzatziki den Magen verdorben hat.

Den 2. Preis erhielt die Schülerzeitung „KULTich“ der Fichtenberg-Oberschule
Dieser Beitrag ist ein Interview mit dem jugendlichen Bastian, der als Interrail-Globetrotter einen ganzen Sommer lang mit dem Zug kreuz und quer durch Europa gereist ist und dabei die "ganz nahen und doch so fernen Nachbarländer“ kennengelernt hat. Von spontanen „Gitarren-Sessions“ in der Budapester Metro, von Bahnhofsnächten in Paris und von Sonnenaufgängen am Strand der Ägäis wird erzählt. Angesichts der mitunter strapaziösen Reiseabenteuer will die Autorin wissen, ob es einen Punkt gab, an dem der junge Interrailer an seine Grenzen gestoßen ist. Und wie lautet die Antwort? „Nein, nie! Europa ist doch grenzenlos!“.

Zur Pressemeldung 2012 der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft,

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