Das Programm zielt auf die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen audiovisuellen Industrie, die Schaffung der Voraussetzungen dafür, daß Europa seiner kulturellen und politischen Rolle in der Welt besser gerecht werden kann, sowie auf die Vergrößerung der Auswahl für die Verbraucher und der kulturellen Vielfalt. Es soll dazu beitragen, den Zugang zu den Märkten in Drittländern zu verbessern sowie Vertrauen und langfristige Arbeitsbeziehungen aufzubauen.
Förderfähig sind Aktionen und Maßnahmen, die folgende Ziele verfolgen:
MEDIA Mundus richtet sich an:
- europäische Fachkräfte und juristische Personen aus den EU-Staaten, Island, Liechtenstein und Norwegen sowie - unter der Voraussetzung, daß sie am Programm teilnehmen möchten und sich daran finanziell beteiligen - auch aus Kroatien und der Schweiz (juristische Personen müssen in den genannten Staaten niedergelassen sein und entweder direkt oder durch Mehrheitsbeteiligung, Eigentum eines oder mehrerer dieser Länder oder eines oder mehrerer Bürger dieser Staaten sein und bis zum Projektende bleiben);
- Fachkräfte aus Drittstaaten, d.h. aus anderen als den oben angeführten Nicht-EU-Ländern.Für eine Förderung im Rahmen des Programms kommen Projekte in Frage, die gemeinsam von europäischen Fachkräften und Fachkräften aus Drittländern vorgeschlagen und durchgeführt werden. Jedes Projekt zielt auf die Förderung internationaler Vernetzung ab. Zu diesem Zweck umfasst jedes Programm mindestens drei Partner. Jedoch können auch Projekte mit nur zwei Partnern zugelassen werden, sofern die erforderliche Vernetzung gewährleistet ist.
Für eine Förderung kommen nur Projekte in Frage, die gemeinsam von europäischen und Fachkräften aus Drittstaaten vorgeschlagen und durchgeführt werden. Jedes Projekt soll auf die Förderung internationaler Vernetzung abzielen und deshalb mind. 3 Partner umfassen. Es können aber auch Vorhaben mit nur 2 Partnern zugelassen werden, sofern die nötige Vernetzung gewährleistet ist. An jedem Projekt muß mindestens ein Partner aus einem Drittland beteiligt sein.
Das Budget für den Aufruf 2011 beträgt 5 Millionen Euro. Innerhalb der Jahre 2011 - 2013, in denen das Programm läuft, stehen insgesamt 15 Millonen Euro bereit. Je nach Art der Vorhaben erfolgt die finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen oder Stipendien. Überdies können Arbeiten oder Projekte im Rahmen des Programms mit Preisen ausgezeichnet werden.
Die finanzielle Unterstützung darf im Prinzip nicht mehr als 50% der Projektkosten ausmachen, es sei denn, in der jeweiligen Antragsrunde sind ausdrücklich höhere Förderraten (max. 80%) vorgesehen.
Für eine Förderung im Rahmen dieses Programms kommen nur Projekte in Frage, die gemeinsam von europäischen Fachkräften und Fachkräften mit Wohn-oder Geschäftssitz in einem der genannten Länder vorgeschlagen und durchgeführt werden. Jedes Projekt muss mindestens drei Partner haben und sich um eine internationale Vernetzungswirkung bemühen. Jedes Projekt muss von einer europäischen Fachkraft koordiniert werden und mindestens einen Partner aus einem in der genannten Land einbeziehen. Der Koordinator ist für die Einreichung des Vorschlags, das Projektmanagement, die Finanzverwaltung und die Durchführung verantwortlich.
Derzeit keine.