Der Berliner Wissenschaftspreis zeichnet in Berlin entstandene hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung aus. Er fördert damit die Berliner Spitzenforschung. Ein zentrales Anliegen dabei ist es, die Basis für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Berlins zu verbreitern. Neben der wissenschaftlichen Exzellenz ist aus diesem Grunde auch die Möglichkeit der praktischen Umsetzung der Forschung ein Kriterium. Das Preisgeld in Höhe von 40.000 Euro kommt der Einrichtung zugute, in der der Wissenschaftler oder die Wissenschaftlerin die Leistung erbracht hat.
Zusammen mit der Verleihung des Berliner Wissenschaftspreises wird eine wissenschaftliche Nachwuchsleistung ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung sollen innovative Forschungsansätze in einem Berliner Zukunftsfeld mit besonderem Nutzen für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Berlin gewürdigt werden. Der mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis soll an Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen vergeben werden, die nicht älter als 35 Jahre sind.
Den Berliner Wissenschaftspreis 2011 erhält die 46-jährige Informatikerin Professorin Anja Feldmann, Ph.D. Die TU-Forscherin ist Leiterin des Fachgebiets "Intelligent Networks and Management of Distributed Systems" und einer Forschungsgruppe bei den Deutsche Telekom Innovation Laboratories (T-Labs). Den Nachwuchspreis 2011 erhält der 34-jährige Politikwissenschaftler Dr. Marc Helbling.
Beide Preise wurden bei einer Festveranstaltung am 15. Februar 2012 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt verliehen. Festredner war der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Dr. Dieter Zetsche. mehr



