Direkt zum Inhalt der Seite springen

Geschichte der Louise-Schroeder-Medaille

Die Sozialdemokratin Louise Schroeder (*2.4.1887 †4.6.1957) war eine der bedeutendsten Nachkriegspolitikerinnen Berlins. Von 1946 bis 1951 diente sie der Stadt in verschiedenen Bürgermeisterfunktionen, darunter 1947/48 als beauftragte amtierende Oberbürgermeisterin, nachdem die Anerkennung der Wahl Ernst Reuters zum Berliner Oberbürgermeister vom 24. Juli 1947 am sowjetischen Veto im Alliierten Kontrollrat gescheitert war. Nach der Spaltung der Stadt war sie 1948-1951 1. Bürgermeisterin in dem in West-Berlin amtierenden ersten Magistrat Reuter.


Die Louise-Schroeder-Medaille wurde 1998 durch den Senat verliehen, wobei das Präsidium des Abgeordnetenhauses die Verleihung vorbereitete und begründete. Allerdings kam es in den folgenden Jahren bei der Vergabe zu parteipolitischen Auseinandersetzungen: 2001 konnte deshalb die Medaille nicht an die ehemalige Brandenburger Sozialministerin Regine Hildebrandt vergeben werden und aufgrund der Medaillenvergabe 2002 an die Schriftstellerin Daniela Dahn gab Hanna-Renate Laurien ihre 1999 verliehene Louise-Schroeder-Medaille zurück.


Das Stiftungsrecht wurde auf Wunsch des Parlaments 2003 vom Regierenden Bürgermeister an das Abgeordnetenhaus übergeben.

Beschluss des Abgeordentenhauses von Berlin

Beschluss des Abgeordentenhauses von Berlin über die Stiftung der Louise-Schroeder-Medaille laden »

(12. September 2002; Beschluss des Abgeordentenhauses von Berlin , 96875 Bytes)

Kontakt

Der Regierende Bürger-
meister von Berlin
- Senatskanzlei -

Jüdenstr. 1
10178 Berlin