Müllers Rundgang auf der 83. Internationalen Grünen Woche

PIA, 19.01.2018

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat gemeinsam mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt den traditionellen Rundgang über die 83. Internationale Grüne Woche 2018 absolviert. Bereits im Vorfeld hatte Müller die Grüne Woche als „Berliner Traditionsmesse von internationalem Rang“ gewürdigt, die „auch im 21. Jahrhundert in der längst global gewordenen Nahrungsmittel- und Agrarwirtschaft Maßstäbe“ setze.
Müller weiter: „Die Grüne Woche 2018 ist die Veranstaltung mit der höchsten internationalen Beteiligung in ihrer 92 Jahre alten Geschichte. Für unsere Gäste aus aller Welt ist die Grüne Woche in Berlin ein hochattraktiver globaler Marktplatz, auf dem Abschlüsse getätigt werden und Geschäftskontakte aufgebaut werden. Außerdem ist sie seit vielen Jahren Forum für Debatten rund um Ernährung und Landwirtschaft, die uns alle angehen. Zugleich ist die Grüne Woche geblieben, was sie schon seit Generationen für viele Berlinerinnen und Berliner ist: Ein Ereignis, das man besucht, um es sich schmecken zu lassen und um insbesondere in der Blumenhalle trotz des Winters einen Vorgeschmack auf den Frühling zu erleben.“
Traditionell, so der amtierende Präsident des Bundesrats weiter, spiegele sich im Auftritt der Länder der Bundesrepublik auf der Grünen Woche auch die föderale Struktur Deutschlands: „In wenigen Schritten können die Besucherinnen und Besucher in den Hallen am Funkturm die regionale Vielfalt der in diesem Jahr mehr als 100.000 Produkte deutscher Erzeuger kennenlernen.“ Ausdrücklich begrüßte Müller das diesjährige Partnerland Bulgarien, das zu Jahresbeginn die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernommen hat: „Damit bekommt die Grüne Woche 2018 einen in der augenblicklichen Situation in der Europäischen Union wichtigen und richtigen europäischen Akzent. Gerade auch in der Agrarwirtschaft ist eine gedeihliche Zukunftsentwicklung ohne enge Zusammenarbeit auf unserem Kontinent nicht mehr vorstellbar. Wir sind gespannt auf das ‚Aroma der Sonne‘, das uns das bulgarische Motto verspricht.“
Für Berlin seien Grüne Woche und die Messewirtschaft insgesamt entscheidende Faktoren: „Deshalb beglückwünsche ich die Messe zu ihrem neuen Projekt, dem Bau der neuen Halle 27, und zur fortschreitenden Modernisierung des gesamten Geländes. Und auch wenn Berlin vor allem als Stadtraum wahrgenommen wird, sind für den Senat Landwirtschaft und Ernährung wichtige Themen. Wir bringen Berlin auf den Weg zur FairTradeTown, wir wollen mehr gesunde Bio-Kost in öffentlichen Einrichtungen und Förderung von Verbraucherschutz und Verbrauchersouveränität gerade auch in der digitalen Welt sind Anliegen, die wir in Bildung und Gesellschaft voranbringen müssen. Berlin und Berliner Expertinnen und Experten diskutieren mit, wenn auch 2018 im Rahmen der Grünen Woche wieder mehr als 70 Landwirtschaftsminister und zahlreiche Spitzenleute des internationalen Agrarbusiness zusammentreffen und sich austauschen.“