Otto-Hahn-Medaille für Philanthropin Melinda Gates

Meldung vom 25.05.2017

PIA, 25. Mai 2017
Im Beisein des Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, wurde Melinda Gates am 25. Mai 2017 im Festsaal des Berliner Rathauses die Otto-Hahn-Friedensmedaille verliehen. Die Laudatio hielt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig.

Müller: „Mit Melinda Gates wird ein überaus engagierte und großherzige Philanthropin ausgezeichnet. Mit der Medaille würdigen wir ihr unermüdliches Engagement um den Kampf gegen extreme Armut und für eine bessere Gesundheitsversorgung, besonders in Entwicklungsländern. Darüber hinaus möchten wir Frau Gates für ihre Ambitionen hinsichtlich der Stärkung der Rechte für Frauen und Mädchen ehren, sowie ihre Demokratisierungsbestrebungen.“

Die Auszeichnung wird durch die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) Landesverband Berlin-Brandenburg im Auftrag des Landes Berlin alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich besonders um Frieden und Verständigung zwischen Völkern verdient gemacht haben und ist nach dem früheren Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft und Nobelpreisträger Otto Hahn benannt. Otto Hahn ist Berliner Ehrenbürger und hat von 1906 bis 1944 mit kurzen Unterbrechungen in Berlin gelebt. Die Otto-Hahn-Friedensmedaille erinnert insbesondere an Hahns friedenspolitischen Aktivitäten nach dem Zweiten Weltkrieg.

Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille
Bild: Davids, Florian Bolliot