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Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen schließen wegen der Corona-Krise – Notbetreuung ist gesichert

Pressemitteilung vom 20.03.2020

Der Berliner Senat hat wegen der Corona-Krise beschlossen, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Tagesförderstätten für Menschen mit Behinderungen zu schließen. Diese Regelung tritt rückwirkend ab dem 18.03.2020 in Kraft.

Eine Notbetreuung muss gewährleistet sein. Sie gilt für Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige eine berufliche Tätigkeit ausüben, die für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens insbesondere im Bereich der Gesundheit, Pflege, der öffentlichen Sicherheit und Versorgung erforderlich ist oder für die im Einzelfall die Betreuung für die Stabilisierung des Gesundheitszustandes dringend erforderlich ist. Ausgenommen von der Schließung sind Werkstätten für Menschen Behinderungen, die im Zusammenhang mit medizinischen und/oder pflegerelevanten Produkten Leistungen oder Unterstützungsarbeiten erbringen oder durchführen; hierzu zählen auch Wäschereien.

Ebenso ausgenommen sind solche Betriebsbereiche von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, die der Versorgung mit Speisen in medizinischen und/oder pflegerelevanten Einrichtungen dienen. Die Einrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, welche eine Notbetreuung vorhalten oder von der Verordnung ausgenommen sind, haben in allen Fällen durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten und Nahkontakte so weit wie möglich verhindert werden. Die Betroffenen sollen sich bei Fragen zunächst an die Einrichtungen wenden.