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Erweiterung der Flächen außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick

Pressemitteilung vom 09.02.2021

Aus der Sitzung des Senats am 9. Februar 2021:

Der Senat von Berlin hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage von Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, die Erweiterung der Flächen außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung gemäß § 9 Absatz 1 Nummer 1 AGBauGB im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick zur Kenntnis genommen.

Der Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick mit angrenzenden Flächen ist eines der 16 neuen Stadtquartiere Berlins. Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme wurde das Areal mit Senatsbeschluss vom 12. September 2017 als Gebiet außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung festgelegt. Seit dem 27. Mai 2020 ist der ehemalige Güterbahnhof Köpenick per Rechtsverordnung eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme.

Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen: „Das ca. 50 ha große Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick ist verkehrlich gut angebunden. Durch seine Nähe zu bestehenden Quartieren und dem Versorgungszentrum an der Bahnhofstraße bietet es zudem alle notwendigen Voraussetzungen für die Entwicklung eines integrierten Wohn- und Gewerbestandortes. In den kommenden Jahren werden hier rund 1800 neue Wohnungen, Schulen und weitere soziale und kulturelle Einrichtungen entstehen.“

Für das städtebauliche Entwicklungsgebiet sollen zeitnah Bebauungspläne aufgestellt werden. Dazu gehört mit höchster Priorität der Bebauungsplan 9-84 für die geplante Ostumfahrung Bahnhofstraße. Die Erweiterungsflächen der außergewöhnlichen stadtpolitischen Bedeutung umfassen die direkt an den Entwicklungsbereich angrenzenden Straßenverkehrsflächen und die notwendigen Flächen der künftigen Ostumfahrung Bahnhofstraße. Diese müssen in die Geltungsbereiche der entsprechenden Bebauungspläne einbezogen werden.

Neben der vollständigen Erfassung der Ostumfahrung Bahnhofstraße sollen insbesondere die vorgesehenen Aufwertungs- und Umgestaltungsmaßnahmen in den Randbereichen, wie etwa Bahnhofsvorplätze und eventuell erforderliche Änderungen im vorhandenen Straßennetz im Rahmen der Gesamtmaßnahme gesichert werden.

Die Vorlage wird vor Beschlussfassung durch den Senat dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme vorgelegt.