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Senat beschließt Handlungskonzept, um Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Berliner Ausbildungsmarkt abzumildern

Pressemitteilung vom 22.09.2020

Aus der Sitzung des Senats am 22. September 2020:

Der Berliner Senat hat heute weitere Schritte im gemeinsamen Vorgehen gegen die Folgen der Corona-Pandemie am Berliner Ausbildungsmarkt beschlossen. Ein entsprechendes Maßnahmekonzept wurde von Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, vorgelegt.

Besonderes Augenmerk gilt der Sicherung der beruflichen Ausbildung, insbesondere des nächsten Ausbildungsjahres 2020/2021. Beispielsweise sollen Betriebe und Beschäftigte trotz dieser schwierigen Zeiten ermutigt werden, ihre Auszubildenden auch weiter auszubilden. Deshalb soll in diesem Jahr der Anteil der Betriebe an den Kosten für die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung – wesentlicher Bestandteil der Ausbildung vieler Berufe im Handwerk – vom Land Berlin übernommen werden. Darüber hinaus wird das Berliner Ausbildungsplatzprogramm um 500 Plätze auf dann 1.000 Plätze aufgestockt. Durch zusätzliche außerbetriebliche und vollschulische Ausbildungsplätze werden Jugendlichen alternative Möglichkeiten geboten, um eine Berufsausbildung zu absolvieren oder nach einer Überbrückungsphase in eine betriebliche Ausbildung einzusteigen. Mit einer Task Force sollen in den von der Krise besonders betroffenen Berufsbereichen wie dem Gastgewerbe alternative Modelle zur Stabilisierung der Ausbildung entwickelt werden. In diesem Zusammenhang wird auch ein Ausbildungshotel geschaffen.

Um die jungen Menschen und ihre Eltern über die Beratungsangebote am Übergang von der Schule in die Arbeitswelt in Berlin zu informieren und für die duale Ausbildung zu werben, erhielten diese ein Informationsschreiben; alle Informationen sind auch auf der Website der Jugendberufsagentur Berlin abrufbar.