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Berufliche Perspektiven für Integrationslotsinnen und Integrationslotsen des Landesrahmenprogramms Berlin beschlossen

Pressemitteilung vom 22.09.2020

Aus der Sitzung des Senats am 22. September 2020:

Der Schlussbericht zur Entwicklung beruflicher Perspektiven für Integrationslotsinnen und Integrationslotsen des Landesrahmenprogramms ist heute im Senat beschlossen worden. Er wurde von der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach vorgelegt.

Die Integrationslotsinnen und Integrationslotsen des Landesrahmenprogramms Berlin sind wichtige Brückenbauerinnen und Brückenbauer unserer Migrationsgesellschaft. Durch ihren unermüdlichen Einsatz ermöglichen die Lotsinnen und Lotsen sowohl Neuzugewanderten als auch Berlinerinnen und Berliner mit Migrations-und Fluchtgeschichte den Zugang zu wesentlichen gesellschaftlichen Lebensbereichen.
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Senatorin Elke Breitenbach: „Die Lotsentätigkeiten sind für die öffentlichen Verwaltungen und viele Beratungseinrichtungen in Berlin längst nicht mehr wegzudenken. Für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte sind sie eine große Hilfe, indem sie Orientierung im oft komplexen Verwaltungsall-tag geben und durch Sprach- und Kulturmittlung geben. So ermöglichen sie einerseits Zugänge zu zentralen Dienstleistungen. Andererseits schaffen sie einen verständnisvollen und persönlichen Zugang zu Neuankommenden in unserer Stadt. Das große Engagement und die wertvolle Arbeit der Integrationslotsinnen und –lotsen gilt es entsprechend zu würdigen und nachhaltig zu verankern. Dazu ist es wichtig, berufliche Perspektiven am ersten Arbeitsmarkt aufzuzeigen und die Entstehung von regulären Stellen voranzubringen.“

Die Senatsverwaltung für Integration ermöglicht deshalb den Integrationslotsinnen und Integrations-lotsen des Landesrahmenprogramms zunächst innerhalb eines Pilotvorhabens die Teilnahme an einem individuellen Jobcoaching. Derzeit führt die Integrationsverwaltung außerdem Gespräche mit Expertinnen und Experten, mit dem Ziel, ein bundesweites Berufsbild zu erarbeiten. Alternativ wird derzeit ebenfalls die Beauftragung einer Vorstudie zur Entwicklung eines eigenständigen Berufsbildes geprüft. Darüber hinaus unterstützt die Senatsverwaltung das Modellprojekt „Verwaltungsgehilfen mit Sprachmittlungsfunktion“ des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Seit März 2020 arbeiten fünf Verwaltungsgehilfinnen und Verwaltungsgehilfen im Bezirksamt.