Müller zur Aufnahme von Geflüchteten aus dem zerstörten Flüchtlingslager Moria: „Wir wollen helfen“

Pressemitteilung vom 11.09.2020

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Mehrere deutsche Städte haben in einem Brief an die Bundesregierung ihre Bereitschaft signalisiert, Geflüchtete aus dem durch einen Großbrand zerstörten griechischen Flüchtlingslager Moria aufzunehmen. Der Regierende Bürgermeister des Landes Berlin, Michael Müller, dazu:

„Es ist gut, dass sich nun auch weitere Städte bereit erklärt haben, Geflüchtete aus dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos aufzunehmen. Berlin hat in den vergangenen Monaten immer wieder Kontakt mit dem Bundesinnenministerium aufgenommen und seine Bereitschaft erklärt, Geflüchtete nach Berlin zu holen. Das ist uns nicht gestattet worden. Wir müssen den Druck auf den Innenminister weiter erhöhen. Bis zu 150 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu helfen, kann nur ein erster Schritt sein vor dem Hintergrund der humanitären Katastrophe, die sich in dieser Woche im Flüchtlingslager Moria abgespielt hat. Unser Land kann mehr. Wir wollen helfen und Städte und Kommunen sollten hier weiter Druck ausüben und solidarisch sein. Das ist nicht nur unsere Pflicht, sondern unser humanitärer Auftrag.“