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Änderung der Laufbahnverordnung Sozialdienst

Pressemitteilung vom 07.07.2020

Aus der Sitzung des Senats am 7. Juli 2020:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, die Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Laufbahnen der Beamtinnen und Beamten der Laufbahnfachrichtung Gesundheit und Soziales, Laufbahnzweig Sozialdienst zur Kenntnis genommen. Sie wird vor Beschlussfassung nun dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme unterbreitet.

Nach sechs Jahren der Anwendung sind verschiedene Änderungsbedürfnisse ermittelt worden, die nunmehr die Änderung der Laufbahnverordnung des Sozialdienstes notwendig machen.

So soll zukünftig auch ein mit einem Mastergrad abgeschlossenes Hochschulstudium in der Studienfachrichtung „Kriminologie“ Zugangsvoraussetzung für eine Einstellung im zweiten Einstiegsamt des Laufbahnzweiges sein.

Im Zusammenhang mit der Teilnahme an dienstlichen Qualifizierungen im Rahmen der Personalentwicklung sollen auch im Laufbahnzweig Sozialdienst bereits erworbene Kompetenzen anerkannt werden können.

Die Stellen der Amtsleitungen der Bezirke, u.a. auch der Leitungen der Jugendämter, sind im Jahr 2019 neu bewertet worden. Mit dem Doppelhaushalt 2020/2021 sind die entsprechenden Stellen der Besoldungsgruppe B 2 eingerichtet worden. Zur dienstrechtlichen Umsetzung ist es erforderlich, die Ämterbezeichnungen in der Laufbahnverordnung Sozialdienst zu ergänzen bzw. neu zuzuordnen. Mit der Änderung der Laufbahnverordnung liegen dann die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für die Verleihung der Ämter der Besoldungsgruppe B 2 an die Leiterinnen und Leiter der Jugendämter der Bezirke vor.