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Bericht zu niedrigschwelligen Beratungs- und Hilfsangeboten der Wohnungslosenhilfe

Pressemitteilung vom 10.03.2020

Aus der Sitzung des Senats am 10. März 2020:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung den von der Senatorin Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, vorgelegten Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Nutzung niedrigschwelliger Beratungs- und Hilfsangebote der Wohnungslosenhilfe – unabhängig von der Herkunft, der Staatsangehörigkeit oder dem Aufenthaltsstatus der Nachfragenden – beschlossen.

Durch Beratungs- und Beziehungsarbeit sind gerade niedrigschwellige Hilfen eine wichtige Brücke in das Regelsystem und vor allem ein unverzichtbarer Bestandteil der Grundversorgung. Der Senat fördert im Rahmen des Integrierten Sozialprogramms derzeit 25 anonym nutzbare Projekte in der niedrigschwelligen Wohnungslosenhilfe. Im Doppelhaushalt 2020/2021 wurden hierfür jährliche Fördermittel von jeweils 8,996 Mio. € zur Verfügung gestellt. Das bedeutet eine Steigerung der Aufwendungen für niedrigschwellige Hilfen um 430.000 € gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018/2019.

Zudem stellt der Senat für Modellprojekte der niedrigschwelligen Hilfen im Jahr 2020 weitere 1,53 Mio. € zur Verfügung. Für das Haushaltsjahr 2021 steigt der verfügbare Betrag auf 1,93 Mio. €.

Das deutlich gestiegene Finanzierungsvolumen zeigt, welche besondere Bedeutung der Senat den niedrigschwelligen Angeboten der Wohnungslosenhilfe bei der Gestaltung der Sozialen Stadt Berlin beimisst. Modellprojekte ermöglichen zudem, mit innovativen Konzepten auf den sich stetig ändernden Bedarf zu reagieren.