Zukunft der Alten Münze: Abschluss des Beteiligungsverfahrens mit dem gemeinsam entwickelten Nutzungskonzept

Pressemitteilung vom 14.01.2020

Aus der Sitzung des Senats am 14. Januar 2020:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Senators für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, den Bericht an das Abgeordnetenhaus über die Alte Münze beschlossen.

Das Abgeordnetenhaus hatte im Mai 2018 beschlossen, die Alte Münze als Kultur- und Kreativstandort zu sichern und zu entwickeln. In einem ersten Schritt sollte in einem partizipativen Verfahren ein Konzept für die Nutzung und entsprechende Herrichtung des Gebäudekomplexes erarbeitet werden.

Mit dem Abschluss des Beteiligungsverfahrens liegt dieses Nutzungskonzept nun vor. Es wurde am 21. Oktober 2019 im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses vorgestellt. Sowohl das Nutzungskonzept als auch die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens, das von Februar bis Juni 2019 durchgeführt wurde, stehen unter www.berlin.de zur Verfügung.

Nach finaler politischer Abstimmung des Nutzungskonzeptes werden die Ergebnisse in ein Raum- und Funktionsprogramm überführt sowie die Bedarfsplanung erstellt. Die Ausarbeitung des Raum- und Funktionsprogramms erfolgt auch unter Einbindung von Akteurinnen und Akteuren der Freien Szenen und Expertinnen und Experten für die jeweilige geplante Nutzung bezüglich konkreter Raumanforderungen.

Senator Lederer: „Das vorliegende Nutzungskonzept ist der erste Schritt in Richtung Realisierung. Denn jetzt können die Bauplanungen beginnen und das Raum- und Funktionsprogramm kann erarbeitet werden. Das ist eine sehr gute Ausgangsbasis für alle weiteren Schritte bis zur Eröffnung im Jahr 2026! Wir werden weiter gemeinsam mit den Beteiligten über die Perspektive nach der Sanierung nachdenken. Unser Ziel ist es, die Alte Münze zu einem Ort zu entwickeln, der mit Kunst und Kultur ausstrahlt und einen Musikschwerpunkt haben wird. Darauf freue ich mich.“

Senator Lederer dankt allen Teilnehmenden des Beteiligungsverfahrens und betont die gute Zusammenarbeit zwischen Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.