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Regierender Bürgermeister, Bürgermeisterin und Bürgermeister von Berlin zum Weihnachtsfest: Festtage im Zeichen der Hoffnung – Gedenken an Pandemie-Opfer – Dank für bürgerschaftliche Solidarität

Pressemitteilung vom 23.12.2020

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, die Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, sowie der Bürgermeister von Berlin und Senator für Kultur und Europa, Klaus Lederer, erklären gemeinsam aus Anlass des Weihnachtsfestes 2020:

„Weihnachten ist in seinem Kern mit der Botschaft von Frieden und Hoffnung verbunden. Diese Botschaft spricht uns alle an, alle Berlinerinnen und Berliner, ganz gleich welcher Herkunft, welcher religiösen, kulturellen oder sexuellen Prägung wir sind. Für uns alle aber ist das bevorstehende Weihnachten in ganz besonderem Sinn mit Hoffnung verbunden. Wir alle wünschen uns, dass wir im kommenden Jahr die Festtage wieder so verleben können, wie es immer gewesen ist, oder doch mindestens mit weit geringeren Beschränkungen als in diesem Jahr. Wir sind in diesen Tagen dankbar, dass wir in Hinsicht auf den Beginn von Impfungen einen Hoffnungsschimmer erkennen, der uns mit Grund zuversichtlich macht, dass wir am Ende die Pandemie überwinden werden.“

Die Bürgermeister und die Bürgermeisterin weiter: „Der Senat hat in Abstimmung mit Expertinnen und Experten entschieden, dass wir uns Berlinerinnen und Berlinern bedrückende Beschränkungen auferlegen, was das gewohnte Zusammensein mit der Familie, mit Freunden und Bekannten an den Feiertagen angeht. Wir in der Landesregierung wissen, dass viele Menschen das als Zumutung empfinden und dass besonders unsere Seniorinnen und Senioren und die Familien, aber auch viele unter uns, die ohnehin einsam sind, dieses Fest schmerzlich erleben werden. Wir wissen aber auch, dass sich die Bürgerinnen und Bürger und alle Menschen in unserer Stadt ihrer Verantwortung bewusst sind, dass jede und jeder einzelne ganz konkret durch sein Mittun, sein rücksichtsvolles Verhalten und durch die Respektierung der Regeln seinen Beitrag leisten kann, sich selbst und seine Mitmenschen zu schützen. Für diese tagtäglich in unserer Stadt geübte bürgerschaftliche Solidarität gilt den Berlinerinnen und Berlinern unser gemeinsamer Dank.“

Müller, Pop und Lederer: „Wir feiern ein Weihnachten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie. Es gehört dazu, dass wir gemeinsam an diejenigen denken, die in unserer Stadt der Krankheit zum Opfer gefallen sind. Viele Familien beklagen an diesem Weihnachten den Verlust von geliebten Eltern, Geschwistern, Kindern, Freunden oder Bekannten und Nachbarn. In vielen Familien herrscht auch in diesen Tagen Sorge um teils schwer erkrankte Angehörige. Ihnen allen gehört unser Mitgefühl. Wir werden im Senat und in den Verwaltungen alles tun, um die Pandemie einzudämmern und Leben zu retten. Dabei gilt unser besonderer Dank den Ärztinnen und Ärzten, den Pflegerinnen und Pflegern und allen, die in unseren Krankenhäusern und bei Rettungsdiensten und Feuerwehr auch an den Feiertagen alles geben, um Kranke und Schwerkranke durchzubringen und am Leben zu erhalten.“

Die drei Bürgermeister Berlins: „Trotz des anhaltenden Ernstes der Lage und der noch nicht gebannten Gefährdung für uns alle wünschen wir allen Berlinerinnen und Berlinern, dass sie an den Festtagen den Kopf ein wenig frei bekommen und sich erholen. Denken Sie bitte besonders an Einsame auch in Ihrer Nachbarschaft und in Ihrem Haus. Auch ein Telefonanruf kann ein gern empfangenes Zeichen von Solidarität und Anteilnahme sein, wenn man sich schon nicht besuchen kann. Halten wir daran fest, dass wir alle dazu beitragen wollen, dass unsere Stadt liebens- und lebenswert ist, auch wenn uns das in diesem Jahr durch die Einschränkungen schwerer möglich ist als sonst. Die Berlinerinnen und Berliner haben in Krisensituation immer wieder Mut, Zuversicht und Ideenreichtum bewiesen. So wünschen wir Ihnen allen ein angenehmes und friedliches Weihnachtsfest im Zeichen der Hoffnung.“