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Müller zur Verleihung des Berliner Verwaltungspreises 2020: „Gerechter Lohn für ein beeindruckendes Engagement“

Pressemitteilung vom 21.12.2020

Das Presse- und Informationsamt teilt mit:

Die Berliner Senatskanzlei hat 2020 erstmalig den Berliner Verwaltungspreis ausgelobt. Gesucht wurden innovative und lösungsorientierte Projekte der Berliner Verwaltung. Über 30 Bewerbungen sind eingegangen!

Prämiert wurden Projekte aus den Kategorien „Innovativer Service für Bürger/innen und Kund/innen“ und „Prozess- und Qualitätsmanagement sowie ressortübergreifende Zusammenarbeit“. Mit dem Berliner Verwaltungspreis sind die Erstplatzierten beider Kategorien ausgezeichnet worden. Die Auswahl war für die Jury keine leichte Entscheidung. Gezeigt hat sich: Die Beschäftigten der Berliner Verwaltung arbeiten engagiert und innovativ an einer Vielzahl beispielhafter Projekte.

In der Kategorie „Innovativer Service für Bürger/innen und Kund/innen“ darf sich das Projekt „Online-Tools als bedarfsgerechtes Ergänzungsinstrument in der Krise“ über den Berliner Verwaltungspreis freuen. Bei dieser Einreichung handelt es sich um ein Projekt des Landesamts für Einwanderung. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass das Projekt einen breiten Adressatenkreis anspricht und sich in hervorragender Weise für eine Übertragbarkeit auf andere Verwaltungsbereiche eignet. Hervorzuheben ist auch, dass das Projekt sehr kurzfristig ins Leben gerufen wurde und damit für ein schnelles und effizientes Verwaltungshandeln steht. Das Projekt zeigt das starke Innovationspotenzial, das in der Berliner Verwaltung steckt.

In der Kategorie „Prozess- und Qualitätsmanagement sowie ressortübergreifende Zusammenarbeit“ schaffte es das Projekt „Steuerung der Platzkapazitäten“ der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales auf den ersten Platz. Hier überzeugte die Jury im Wesentlichen die Breitenwirkung. Das Projekt könne auf alle Behörden übertragen und schnell umgesetzt werden. Nicht nur in Zeiten der Pandemie leiste das Projekt einen hervorragenden Beitrag zur Verbesserung der Flexibilität in der Gestaltung von Arbeitsort und -zeit der Beschäftigten.

Der aus Verwaltungskennerinnen und -kennern zusammengesetzten Jury gehören an:
Dr. Frank Nägele, Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung, Sabine Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik, Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Daniela Ortmann, Vorsitzende des Hauptpersonalrats sowie Wolfgang Schyrocki, Direktor der Verwaltungsakademie Berlin.

Der Regierende Bürgermeister, Michael Müller, gratulierte in einem Schreiben den erfolgreichen Projekten und würdigte das fortwährende Engagement der Berliner Verwaltungsbeschäftigten: „Es freut mich zu sehen, mit wie viel Engagement und Einsatz die Beschäftigten der Berliner Verwaltung auch in schwierigen Zeiten ihren Arbeitsalltag meistern und an Verbesserungen und Weiterentwicklungen arbeiten. Ich freue mich auf die nächste Runde des Berliner Verwaltungspreises und die weiteren Einreichungen.“

Alle Projekteinreichungen sind auf der Innovationslandkarte (www.berlin.de/verwaltungspreis) nachzulesen. Die Innovationslandkarte leistet künftig einen wichtigen Beitrag zum behördenübergreifenden Austausch. Die Nutzenden erfahren, wer gerade an welcher Entwicklung arbeitet bzw. bereits ein Vorhaben abgeschlossen hat und können bei Interesse entsprechenden Kontakt aufnehmen.

Auch 2021 werden die Verwaltungen aufgerufen, sich um den Berliner Verwaltungspreis zu bewerben. Der Bewerbungsstart ist für Mai 2021 geplant.