Senat beschließt Stadtumbaugebiet und Freitreppe zum Spreekanal

Pressemitteilung vom 10.12.2019

Aus der Sitzung des Senats am 10. Dezember 2019:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die Festlegung des Stadtumbaugebiets „Umfeld Spreekanal“ sowie den Bau einer Freitreppe zum Spreekanal beschlossen. Das Stadtumbaugebiet erstreckt sich von der Fischerinsel bis zur Monbijoubrücke, die Freitreppe soll am Schlossplatz, zwischen Denkmalsockel und Schlossbrücke, errichtet werden.

Eine Grundlage für die Gebietsfestlegung ist die Untersuchung „Flussbad Berlin – Städtebauliches Konzept zur Aktivierung des Spreekanals“, die 2014-2018 vom gleichnamigen gemeinnützigen Verein Flussbad Berlin erstellt und im Rahmen des Förderprogramms „Nationale Projekte des Städtebaus 2014“ durch Bund und Land Berlin finanziell unterstützt wurde. Der heutige Gebietsbeschluss ermöglicht nun die Finanzierung von Vorbereitung und Umsetzung von Maßnahmen zur städtebaulichen Aufwertung im „Umfeld Spreekanal“. Geplant sind u.a. ein naturnaher Flusslauf an der Fischerinsel, ein Filterbereich zur Wasserreinigung und ein Schwimmbereich mit Wasserzugängen.

Als erste Maßnahme im Stadtumbaugebiet soll eine Freitreppe vor dem Humboldtforum errichtet werden. Mit der Freitreppe „Schlossfreiheit“ als großzügige Öffnung der Ufermauer an diesem prominenten Standort inmitten Berlins wird die Qualität des öffentlichen Raums erheblich verbessert.

Senatorin Lompscher: „In der Berliner Mitte treffen vielfältige Interessen aufeinander, diese gilt es in Einklang zu bringen. Mit dem heutigen Beschluss des Stadtumbaugebiets und der Errichtung der Freitreppe hin zum Spreekanal wird das bestehende Umfeld deutlich verbessert und ein neuer, attraktiver Ort jenseits von Hochkultur und Konsum für Berlinerinnen und Berliner sowie Besucherinnen und Besucher gleichermaßen geschaffen.“

Für die Planung und den Bau der Freitreppe „Schlossfreiheit“ werden Mittel aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2018/ 2019“ durch den Bund und das Land Berlin zur Verfügung gestellt.