Senat stimmt Verwaltungsvereinbarung zur finanziellen Unterstützung des Aufbaus von Kooperationsbeziehungen in der Pflegeausbildung zu

Pressemitteilung vom 03.12.2019

Aus der Sitzung des Senats am 3. Dezember 2019:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, dem Abschluss der Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund zur finanziellen Unterstützung des Aufbaus von Kooperationsbeziehungen in der Pflegeausbildung gemäß § 54 Pflegeberufegesetz (PflBG) zugestimmt.

Senatorin Kalayci: „Ich freue mich, dass der Bund den Ländern zum Aufbau von Strukturen zur Organisation der beruflichen Pflegeausbildung eine finanzielle Unterstützung zur Verfügung stellt. Für ein Gelingen der Reform der Pflegeberufe ist es insbesondere wichtig, gute und verlässliche Lernortkooperationen und Ausbildungsverbünde zu begründen. Die Zustimmung zu der heute vorgelegten Verwaltungsvereinbarung ist dabei eine wichtige Hilfe. Dem Land Berlin ist es so möglich, die Träger der praktischen Ausbildung sowie die Pflegeschulen bei den Herausforderungen und der Umsetzung der Reform der Pflegeberufe noch intensiver zu unterstützen. Dies ist ein gutes Zeichen für die Pflege.“

In der Einführungsphase der am 1. Januar 2020 startenden neuen Pflegeausbildungen stehen die Träger der praktischen Ausbildung (Krankenhäuser sowie ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen) bei der Suche nach geeigneten Kooperationspartnern zur Sicherstellung aller Praxiseinsätze vor hohen organisatorischen Herausforderungen. Entsprechendes gilt für die Pflegeschulen bei der Etablierung der Zusammenarbeit mit den Ausbildungseinrichtungen zur Koordination des Unterrichts mit der praktischen Ausbildung nach § 10 PflBG. Um genügend Auszubildende zu gewinnen und die Qualität der Ausbildung zu sichern, müssen die jeweiligen Akteure gerade in den nächsten zwei Jahren erhebliche Anstrengungen unternehmen, um Lernortkooperationen und Ausbildungsverbünde zu begründen.

Ziel der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist es, mit den Bundesmitteln den Aufbau von Kooperationsbeziehungen in der Pflege zu unterstützen. Zum effektiven und ressourcenschonenden Einsatz der Mittel wird bei der Umsetzung der Verwaltungsvereinbarung eine enge Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg angestrebt, um insbesondere beim Aufbau der Kooperationsbeziehungen in der Pflegeausbildung positive Synergieeffekte zu erzielen.