Bund steigt in Finanzierung des Eine-Welt-Zentrums „Berlin Global Village“ ein

Pressemitteilung vom 12.11.2019

Aus der Sitzung des Senats am 12. November 2019:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, dem Entwurf der Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die Gewährung einer Zuwendung an die Berlin Global Village gGmbH zum Ausbau des Eine-Welt-Zentrums „Berlin Global Village“ zugestimmt und die Senatorin zur Unterzeichnung ermächtigt.

„Solidarisch – weltoffen – nachhaltig“ : Die drei Begriffe fassen zusammen, was derzeit in Neukölln entsteht – das Eine-Welt-Zentrum „Berlin Global Village“.

Senatorin Pop: „Der Aufbau des Eine-Welt-Zentrums ist ein bedeutendes Vorhaben, hier wird das entwicklungspolitische Herz Berlins schlagen. Auf dem ehemaligen Gelände der Kindl-Brauerei im Rollberg-Viertel schaffen wir mit dem Berlin Global Village e.V. einen Ort der Vielfalt, der Begegnung, des Dialogs und des Engagements für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, um aktuellen globalen Herausforderungen besser gerecht zu werden.“

Das Zentrum soll Arbeits- und Begegnungsräume für rund 30 entwicklungspolitische und migrantische Nichtregierungsorganisationen in der Eine-Welt-Arbeit bieten. Dazu gehört ein „Globales Klassenzimmer“, das Berliner Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nutzen können, um sich rund um die Themen Globalisierung, Menschenrechte und Nachhaltigkeit zu informieren und auszutauschen. Das Land Berlin hat das Vorhaben 2018 mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 3 Mio. € ermöglicht. Nun beteiligt sich auch der Bund mit 1,8 Mio. € am Ausbau des Eine-Welt-Zentrums. Der Zuschuss hilft u.a. bei der Sanierung des als Veranstaltungsetage geplanten Erdgeschosses.