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Müller überreicht Jürgen Murach Bundesverdienstkreuz

Pressemitteilung vom 22.10.2019

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, überreicht dem Verkehrsplaner Dr. Jürgen Murach am 23. Oktober 2019 um 13.30 Uhr in seinem Amtszimmer im Roten Rathaus das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Aushändigung erfolgt im Auftrag des Bundespräsidenten.

Müller vorab: „Wir wünschen uns alle noch bessere Beziehungen zu unseren europäischen Nachbarn in Polen. Eine Voraussetzung, an die man oft nicht auf Anhieb denkt, sind bessere Verkehrsverbindungen vor allem mit der Bahn. Und das ist das mit hohem persönlichen Einsatz verbundene und von ihm sehr pragmatisch angegangene Tätigkeitsfeld von Jürgen Murach. Sein langjähriges Engagement würdigt der Bundespräsident nun mit der Auszeichnung durch das Verdienstkreuz am Bande.“

Der Regierende weiter: „Jürgen Murach ist bei der Berliner Verkehrsverwaltung tätig und von Beruf Verkehrsplaner. Er gehört zu den zahlreichen Beschäftigten des Landesdienstes, die ihr Feld mit Leidenschaft und großem Sachverstand beackern. Ungewöhnlich ist es dann aber schon, wenn ein Landesbeschäftigter auf eigene Kappe privat mit polnischen Verkehrsbehörden Kontakt aufnimmt, Verbesserungsmöglichkeiten der Bahnverbindungen anspricht, diese Kontakte dann offiziell macht und schließlich daraus gemeinsame Aktivitäten und Initiativen entstehen. Die erste deutsch-polnische Veranstaltung, die Murach bewerkstelligt hat, war eine gemeinsame Ausstellung zum 160-jährigen Jubiläum der Bahnlinie von Berlin nach Stettin.“

Michael Müller: „Wir verdanken ihm maßgeblich die 2006 entstandene ‚Oder-Partnerschaft‘, er hatte die Idee für den erfolgreichen Kulturzug ‚Berlin-Breslau‘, und er organisiert in seiner Freizeit die sehr aufwändigen Tages-Schnellzugfahrten nach Polen, die mit den erzielten Rekordzeiten zeigen, wie schnell man eigentlich per Bahn in Stettin, Breslau oder Oppeln sein könnte. Gut funktionierende Bahnverbindungen würden das Hindernis langer Reisezeit aus dem Weg räumen, um unsere polnischen Nachbarn zu besuchen und um ihr Land kennenzulernen, und das gilt selbstverständlich auch in umgekehrter Fahrtrichtung. Damit hat sich Jürgen Murach Verdienste um die deutsch-polnischen Beziehungen erworben, und zwar weit über das hinaus, was sein Arbeitgeber Land Berlin von ihm verlangen darf. Dafür sage ich Jürgen Murach herzlichen Dank.“