Senat stärkt Wettbewerbsfähigkeit Berlins mit EU-Fördergelder

Pressemitteilung vom 20.08.2019
Aus der Sitzung des Senats am 20. August 2019:

Auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, hat der Senat eine Umschichtung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beschlossen.

Damit wird der steigende Förderbedarf in bestimmten Bereichen durch die Umschichtung von Mitteln aus weniger nachgefragten Programmen gedeckt und eine Ausschöpfung der EFRE-Mittel in der aktuellen Förderperiode 2014-2020 sichergestellt.

„Die europäische Struktur- und Investitionspolitik ist für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbarer Ausdruck europäischer Solidarität. Mithilfe der EU-Fördermittel stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit Berlins und schaffen Bedingungen dafür, dass Berlins Wirtschaft weiterhin sozial und ökologisch nachhaltig wächst und die Berlinerinnen und Berliner umfassend davon profitieren“, sagt die für die EU-Strukturfonds zuständige Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.

Der Senat stellt zusätzliche EFRE-Mittel für Fördermaßnahmen des Programms für Internationalisierung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe bereit, außerdem fließen mehr Mittel in clusterpolitische Maßnahmen zur Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie in die Optimierung von Innovationsketten und Kooperationen im Rahmen der Gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg (innoBB). Auch für Vorhaben zur besseren Vermarktung, Entwicklung und Vernetzung von Kulturschaffenden stellt der Senat künftig noch mehr Mittel zur Verfügung.

Im Zeitraum 2014 – 2020 erhält Berlin rund 635 Mio. € aus dem EFRE, um wirtschaftsnahe Investitionen in Forschung und Entwicklung, strukturrelevante Gründungen, Maßnahmen zur CO2-Minderung und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern.