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Müller zur 26. Verleihung des „Bandes für Mut und Verständigung“

Pressemitteilung vom 15.08.2019

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hält am 16. August 2019 um 16.00 Uhr die Rede zur 26. Verleihung des „Bandes für Mut und Verständigung“ und wird anschließend die Ehrungen überreichen (Wort-Bild-Termin, 16.00 Uhr, Fest-/Wappensaal des Roten Rathauses). Das „Bündnis für Mut und Verständigung“ verleiht das „Band für Mut und Verständigung“ an Personen oder Gruppen aus Berlin und Brandenburg, die auf beispielhafte Weise Menschen vor rassistischer Gewalt beschützt oder durch ehrenamtliche Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben.

Müller: „Ermutigung zu Zivilcourage ist wichtiger denn je. Das durch die Gewerkschaften initiierte ‚Bündnis für Mut und Verständigung‘ verfolgt diese Zielsetzung mit dem ‚Band für Mut und Verständigung‘ Jahr für Jahr. Menschenverachtendes und gewalttätiges Verhalten, Respektlosigkeit und Intoleranz fordern das Engagement der Bürgerinnen und Bürger heraus. Ohne das praktische Eingreifen und das permanente Engagement der Zivilgesellschaft können Polizei und Behörden das Problem nicht in den Griff bekommen. Wegschauen darf keine Option sein, wenn wir alle gemeinsam Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Homophobie, Fremdenfeindlichkeit und jegliche Form inhumaner Intoleranz aus unserem Zusammenleben verbannen wollen. Und das müssen wir, denn sonst steht unser aller Freiheit ebenso auf dem Spiel wie Demokratie und Rechtsstaat. Deshalb danke ich allen, die wir in diesem Jahr mit dem Band für Mut und Verständigung auszeichnen, und ich danke all denen, die sich im Bündnis für Mut und Verständigung engagieren.“

Müller überreicht die Auszeichnungen gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern des Bündnisse Christian Hoßbach (DGB Berlin-Brandenburg), Doris Lemmermeier (Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg), Frank Grünert (Arbeiterwohlfahrt Brandenburg), Ulrike Kostka (Caritas), Barbara Eschen (Diakonische Werk) und Thomas Härtel (Landessportbund Berlin). Moderatorin ist die Beauftragte für Integration und Migration des Senats von Berlin, Katarina Niewiedzial.

2019 gab es 42 Vorschläge aus der Bevölkerung. Die Jury einigte sich auf zwei Hauptpreise und vier Sonderpreise. Der Preis wird im jährlichen Wechsel durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin und den Ministerpräsidenten von Brandenburg übergeben. Weitere Informationen, insbesondere über die in diesem Jahr ausgezeichneten Persönlichkeiten und Institutionen, sowie weiterführende Links finden Sie auf der Internetseite des Bündnisses https://band-mut-verständigung.de. Ansprechpartner für Medien ist für die Koordinierung „Bündnis für Mut und Verständigung“ Jens Mätschke-Gabel: Mail info@band-mut-verständigung.de, Telefon 0176/34427489.