Wir stärken die Berliner Wirtschaft mit wichtigen Investitionen

Pressemitteilung vom 30.04.2019

Aus der Sitzung des Senats am 30. April 2019:

Der Senat hat heute auf Vorlage der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, die Förderung weiterer neuer Projekte aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) für die nächsten Jahre beschlossen.

Senatorin Pop: „Ich freue mich, dass wir die Berliner Wirtschaft mit wichtigen Investitionen stärken können. Dazu gehört die Förderung des Bildungscampus für Gesundheitsberufe sowie touristischer Infrastruktur. Diese Maßnahmen kommen allen Berlinerinnen und Berlinern sowie unseren Gästen aus aller Welt zugute. Neue touristische Ziele mit spannenden historischen Themen entstehen. Auch die Berliner Außenbezirke haben historisch einiges zu bieten. Damit folgen wir konsequent den Zielen unseres Tourismuskonzepts 2018+, mit den Maßnahmen zur Tourismusförderung die Erlebnisqualität der Besucherinnen und Besucher und zugleich die Lebensqualität der Berlinerinnen und Berliner zu erhöhen.“

Gefördert wird der Ausbau des Berliner Mauerwegs auf 160 km Länge durch neue Wegeabschnitte mit Beschilderung und Infostelen sowie Mittelinseln zum leichteren und sicheren Überqueren von Straßen. Dabei steht die Barrierefreiheit im Vordergrund.

Im Bezirk Treptow-Köpenick werden mit der Neuerrichtung des Wassersportmuseums Berlin und dem Ausbau der historischen AEG-Kantine im späteren Kabelwerk Oberspree (KWO) zum „Kabel-Museum“ zur Industriegeschichte in Oberschöneweide gleich zwei neue touristische Highlights geschaffen. Die Berliner Wassersportgeschichte und die Entwicklung verschiedener Wassersportarten einerseits sowie die Industriegeschichte und Gegenwart des Industriegebietes Oberschöneweide andererseits sind Themen, die ganz unterschiedliche Besucherkreise anziehen werden.

Die GRW ist das bedeutendste Wirtschaftsförderinstrument in Berlin. Sie ist als Instrument der Regionalförderung im Grundgesetz als gemeinsame Bund-Länder-Aufgabe zur Herstellung gleicher Lebensverhältnisse verankert. Jeweils 50 Prozent der Summe werden durch den Bund und das Land Berlin finanziert.