Müller ruft zu Nominierungen für das „Band für Mut und Verständigung" auf – Frist für Vorschläge endet am 1. März 2018

Pressemitteilung vom 19.01.2018

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Zum 25. Mal verleiht das Bündnis für Mut und Verständigung das „Band für Mut und Verständigung“ an einzelne Personen oder Gruppen aus Berlin und Brandenburg, die durch ihr mutiges Eingreifen Mitbürgerinnen und Mitbürger vor rassistischer Gewalt beschützt oder durch ihre langjährige engagierte ehrenamtliche Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beigetragen haben. Vorschläge können bis zum 1. März 2018 an vorschlag@band-mut-verständigung.de mit den Namen der Person oder Gruppe und einer kurzen Begründung eingereicht werden. Ein Formular für Vorschläge und eine Übersicht aller bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger findet sich unter http://www.band-mut-verständigung.de/.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: „Zivilcourage gegen fremdenfeindliche Übergriffe ist in unseren Tagen wichtiger denn je. In Berlin und Brandenburg darf kein Platz sein für menschenverachtendes Verhalten. Toleranz, gegenseitiges Verständnis und ein gewaltfreies Miteinander sind für unsere Gesellschaft und damit für unsere Demokratie überlebenswichtig. Deswegen zeichnen wir jedes Jahr Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in vorbildlicher Weise gegen rassistische, antisemitische und fremdenfeindliche Gewalt engagiert haben.“

Die Mitglieder des Bündnisses für Mut und Verständigung sind: der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, der Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration, die Arbeiterwohlfahrt Landesverbände Berlin und Brandenburg, der Caritasverband für das Erzbistum Berlin, der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin, das Deutsche Rote Kreuz Landesverbände Berlin und Brandenburg, das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg, die Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, das Erzbistum Berlin, die Jüdische Gemeinde zu Berlin, der Landessportbund Berlin und der Flüchtlingsrat Berlin. Der Preis wird im jährlichen Wechsel durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin und den Ministerpräsidenten von Brandenburg verliehen. In diesem Jahr findet die Ehrung im Sommer 2018 in Potsdam statt.