Müller: „Das Treffen war ein weiterer, guter Schritt – nicht mehr und nicht weniger“

Pressemitteilung vom 28.11.2017

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Beim heutigen Diesel-Gipfel im Kanzleramt hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erneut die gemeinsame Erwartung der Bundesländer und Kommunen an die Automobilindustrie betont, Fahrzeuge mit möglichst emissionsfreien Antrieben als Alternative zum Diesel herzustellen und anzubieten.

Mit Bezug auf Fahrzeuge zur Nutzung im öffentlichen Personennahverkehr sagte Müller: „Wir werden unsere Flotte umstellen. Die deutsche Automobilindustrie ist aufgefordert, möglichst schnell zu handeln, sonst müssen wir bei Bussen auf ausländische Hersteller zurückgreifen.“ Der Regierende wies zudem darauf hin, dass es kein einziges deutsches E-Fahrzeug gibt, das die Lizenz zum Einbau eines Taxameters hat.

Zum Diesel-Gipfel insgesamt sagte der Regierende Bürgermeister: „Das Treffen war ein weiterer, guter Schritt – nicht mehr und nicht weniger.“ Müller zeigte sich zufrieden mit der Zusage der Bundeskanzlerin, die Prüfung der Aufhebung des Kumulationsverbotes, also des Verbotes der gemeinsamen Förderung durch Bund und Länder, schnell voran zu treiben.