Senat beschließt Verfahren zur Planung und Durchführung von Baumaßnahmen für die Charité

Pressemitteilung vom 28.11.2017

Aus der Sitzung des Senats am 28. November 2017:

In seiner heutigen Sitzung hat der Senat auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters und Senators für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller, das Verfahren zur Planung und Durchführung der Baumaßnahmen aus der Gesamtentwicklungsplanung der Charité – Universitätsmedizin Berlin beschlossen.

Nachdem die Baumaßnahmen des Masterplans der Charité weitgehend fertiggestellt sind und die Charité insbesondere mit der Sanierung des Hochhauskomplexes bewiesen hat, dass sie über eine leistungsfähige Baudienststelle verfügt, hält der Senat an der Übertragung der Bauherrenschaft an die Charité fest und beschließt er, dass die Charité künftige Baumaßnahmen mit ihrer eigenen Baudienststelle umsetzt.

Die Umsetzung der Gesamtentwicklungsplanung der Charité mit den erforderlichen Abstimmungen der Maßnahmen zwischen Charité und Land wird ein Lenkungsausschuss, besetzt aus Vertreterinnen und Vertretern der Charité sowie der Senatsverwaltungen für Finanzen, für Stadtentwicklung und Wohnen und der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung, steuern.

Für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Berliner Universitätsmedizin wird es an der Charité in den nächsten Jahren weitere Bau- und Infrastrukturmaßnahmen geben. Wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen des Masterplans insbesondere in Baumaßnahmen am Campus Charité Mitte investiert, wird nun die Sanierung an allen Standorten fortgesetzt. Insgesamt beträgt der Investitionsbedarf der Charité laut Gesamtentwicklungsplan 2016 rund 1,4 Mrd. €, wovon das Land Berlin rund 1,1 Mrd. € trägt. An allen vier Standorten werden kleinere und größere Bauprojekte umgesetzt. Bereits jetzt sind bis zum Jahr 2021 knapp 500 Mio. € an Investitionen vorgesehen. Hierin enthalten sind die investiven Zuschüsse aus dem Charité-Vertrag sowie weitere 50 Mio. €, die durch den Senat aus SIWANA IV für 2018 in Aussicht gestellt sind.