Müller begrüßt Stärkung der Frauenförderung in der Wissenschaft

Pressemitteilung vom 10.11.2017

Am heutigen Freitag hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) bei ihrer Tagung in Berlin die Fortsetzung des Professorinnenprogramms beschlossen. Mit dem Programm fördern Bund und Länder gemeinsam seit 2008 die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen. Mit dem Beschluss wird auch die finanzielle Ausstattung des Programms um 50 Mio. Euro erhöht, damit stehen für die nächste Förderphase 2018-2022 insgesamt 200 Mio. Euro zur Verfügung.

Dazu Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung: „Die Fortführung des Professorinnenprogramms ist richtig und notwendig. Denn trotz vieler Bemühungen können wir noch immer nicht von ausgewogenen Verhältnissen in der Wissenschaft in Deutschland sprechen. In Berlin sind wir natürlich stolz zu den Vorreitern in der Frauenförderung zu gehören und mit 32 Prozent Frauenanteil bei Professuren bundesweit ganz vorn zu liegen. Aber das reicht natürlich nicht. Deswegen haben wir uns auch mit Nachdruck für die Fortführung des Professorinnenprogramms eingesetzt und auch die Erhöhung seiner finanziellen Ausstattung gefordert. Ich freue mich, dass dies mit dem heutigen Beschluss erreicht werden konnte und dem Programm nunmehr 200 Mio. Euro zur Verfügung stehen werden.“